Kitzingen

Junge Franken marschierten in Brünn für Versöhnung

Daniel Nagl, Vorsitzender der Paneuropa Jugend Franken aus Kitzingen, und Daniel Koppe, Sohn eines heimatvertriebenen Sudeten aus Albertshofen, machten sich mit dem Landesobmann der Sudetendeutschen, Steffen Hörtler (Bad Kissingen), auf den Weg nach Brünn in Südmähren. Gemeinsam mit tschechischen Freunden liefen sie den „Versöhnungsmarsch“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 30 Kilometer lange Strecke nimmt den Weg des Brünner Todesmarsch, bei dem etwa 5000 Deutsche starben, in entgegengesetzter Richtung. Der von Brünner Kulturschaffenden vor zehn Jahren ins Leben gerufene Marsch mit heute mehreren Hundert Teilnehmern erinnert Gesellschaft und Politik an dieses dunkle Kapitel tschechischer Geschichte. „Es ist wichtig, dass wir als Jugend zwar von Unrecht und Schmerz wissen, die vorherige Generationen zugefügt und erlitten haben, aber durch persönlichen Dialog dazu beitragen, dass sich Geschichte hier nicht wiederholt“, zog der Paneuropäer Nagl, dessen Großeltern aus Ungarn vertrieben wurden, erschöpft am Ende des Marsches Bilanz.
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Daniel Nagl (links) und Daniel Koppe (Mitte) mit tschechischen Freunden bei einer Rast des Brünner Versöhnungsmarsches. Foto: PEJ Franken

Daniel Nagl, Vorsitzender der Paneuropa Jugend Franken aus Kitzingen, und Daniel Koppe, Sohn eines heimatvertriebenen Sudeten aus Albertshofen, machten sich mit dem Landesobmann der Sudetendeutschen, Steffen Hörtler (Bad Kissingen), auf den Weg nach Brünn in Südmähren. Gemeinsam mit tschechischen Freunden liefen sie den „Versöhnungsmarsch“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 30 Kilometer lange Strecke nimmt den Weg des Brünner Todesmarsch, bei dem etwa 5000 Deutsche starben, in entgegengesetzter Richtung. Der von Brünner Kulturschaffenden vor zehn Jahren ins Leben gerufene Marsch mit heute mehreren Hundert Teilnehmern erinnert Gesellschaft und Politik an dieses dunkle Kapitel tschechischer Geschichte. „Es ist wichtig, dass wir als Jugend zwar von Unrecht und Schmerz wissen, die vorherige Generationen zugefügt und erlitten haben, aber durch persönlichen Dialog dazu beitragen, dass sich Geschichte hier nicht wiederholt“, zog der Paneuropäer Nagl, dessen Großeltern aus Ungarn vertrieben wurden, erschöpft am Ende des Marsches Bilanz.

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