MAINSONDHEIM

Jugendtreff mit Herzblut hergerichtet

„Ich bin platt, wie das alles hier gelaufen ist“, sagte die Vorsitzende der Katholischen Jugend Mainsondheim, Barbara Högner, am Samstagnachmittag bei der Präsentation des neuen Jugendtreffs in der Schule des Dettelbacher Stadtteils.
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Platz für alle: Am Wochenende wurde in Mainsondheim der neue Jugendtreff in der Schule seiner Bestimmung übergeben. In rund 250 Stunden wurden die Räume, die auch vom Pfarrgemeinderat, der Flötengruppe und dem Chor genutzt werden, seit Ende vergangenen Jahres hergerichtet. Foto: Fotos: Walter Braun
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„Ich bin platt, wie das alles hier gelaufen ist“, sagte die Vorsitzende der Katholischen Jugend Mainsondheim, Barbara Högner, am Samstagnachmittag bei der Präsentation des neuen Jugendtreffs in der Schule des Dettelbacher Stadtteils.

Verbunden war die Aussage mit einem besonderen Dank an Organisationsleiterin Elisabeth Kapp. In zirka 250 Stunden wurden seit Ende vergangenen Jahres durch freiwillige Helfer unter anderem eine Jugendtoilette und eine Kücheneinrichtung installiert oder etwa durch die Rentnertruppe Karl-Heinz Goller, Werner Fischer und Josef Schamberger ein großer Raum gestrichen.

Die Räume, die auch vom Pfarrgemeinderat, der Flötengruppe und dem Chor genutzt werden, wurden laut Högner mit Herzblut hergerichtet. Die Vorsitzende dankte der Stadt Dettelbach, die der Umsiedelung des Jugendtreffs in die Schule zustimmte und die Räume zur Verfügung stellte. Noch ist das Projekt nicht abgerechnet. Finanzielle Unterstützung erhält man unter anderem durch die Stadt Dettelbach, den Kreisjugendring Kitzingen und die Kirchenkasse Mainsondheim. Seit Januar 1986 ist der Jugendtreff ein fester Bestandteil im Dettelbacher Ortsteil.

„Diese Einrichtung wurde von der Jugend gewünscht“, betonte die Vorsitzende in ihrem Rückblick. Und so fand dort neben der Pfarrkirche am 17. Januar 1986 die erste Gruppenstunde statt. Seit dieser Zeit treffen sich die Jugendlichen des ersten bis 8. Jahrgangs immer montags zwischen 16 und 17.30 Uhr. Es wird gebastelt, gewerkelt, man geht auf Kräuterwanderungen oder besucht Betriebe.

Lobend erwähnte Högner den Einsatz des Teams mit Elisabeth Kapp, Valeska Schraut-Niedner, Karina Rehäuser, Bianca Schiffler, Anja Haarmann, Beate Faulhaber, Christina Wolf, Christina Wolf und Petra Uhl. Die Dettelbacher Bürgermeisterin Christine Konrad dankte den Helfern und allen, die das Projekt ermöglichten. „Ich freue mich, wenn sich vor Ort welche finden, die mithelfen. Dann fällt es uns als Stadt auch leichter, etwas dazu zu tun, damit insgesamt ein großes Ganzes daraus wird“. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier durch eine Flötengruppe unter der Leitung von Petra Wurm.

Schließlich gab es noch einen Wechsel an der Spitze der Katholischen Jugend Mainsondheim. Barbara Högner, seit 27 Jahren in verantwortlicher Position, stellte Elisabeth Kapp als ihre Nachfolgerin vor. Högner bleibt aber weiterhin als stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeisterin tätig.

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