Castell

Jürgen Weber ist dritter Bürgermeister-Kandidat in Castell

Mit Jürgen Weber wirft nun der dritte Bewerber in Castell seinen Hut in den Ring zur Wahl des Bürgermeisters. Der 53-jährige wurde bei der Versammlung mit allen 17 Stimmen der Wahlberechtigten nominiert. Zu dem Termin waren über 30 Bürger gekommen, jedoch hatten einige bereits zuvor bei anderen Listen oder Bewerbern mit gestimmt und durften somit nicht noch einmal ihr Votum abgeben.
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Jürgen Weber aus Castell möchte in seinem Heimatort Bürgermeister werden. Dort wurde er als dritter Bewerber um den Posten nomniert. Foto: Andreas Stöckinger
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Mit Jürgen Weber wirft nun der dritte Bewerber in Castell seinen Hut in den Ring zur Wahl des Bürgermeisters. Der 53-jährige wurde bei der Versammlung mit allen 17 Stimmen der Wahlberechtigten nominiert. Zu dem Termin waren über 30 Bürger gekommen, jedoch hatten einige bereits zuvor bei anderen Listen oder Bewerbern mit gestimmt und durften somit nicht noch einmal ihr Votum abgeben.

Nach Brigitte Horak und Christian Hähnlein steht mit Weber nun ein weiterer Kandidat in der knapp 900 Einwohner zählenden Gemeinde. Der verheiratete Versicherungskaufmann bedankte sich im Anschluss an die Nominierung bei den Gekommenen. "Lassen wir die Wahl mal auf uns zu kommen. In Castell ist ja diesmal reichlich Auswahl", sagte er zum Abschluss.

Unter den Castellern im Rathaussaal war auch der amtierende Bürgermeister Jochen Kramer, der nach 18 Jahren im Amt auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. Er zeigte sich zufrieden, dass nun drei Personen zur Wahl stehen für seine Nachfolge.

Transparenz ist ihm wichtig

Weber hatte sich anfangs kurz vorgestellt. Er gehöre zwar nicht dem Gemeinderat an, wisse aber Bescheid über die Ortspolitik, da er in den letzten Jahren "bei 90 Prozent der Sitzungen", wie er sagte, als Zuhörer anwesend war. Seine Kandidatur sei auch deswegen nahe liegend gewesen, zudem sei er mehrfach angesprochen worden, es zu versuchen.

Er streifte kurz die anstehenden Themen in der Gemeinde, Kläranlage oder Hochwasserschutz. Zudem hob Jürgen Weber hervor, dass ihm Transparenz wichtig sei. Die Möglichkeit zu Fragen an den Gemeinderat im Anschluss an die Sitzungen oder auch feste Sprechstunden in den Ortsteilen, möchte er realisieren. Für den Fall, dass er Bürgermeister werde, wünsche er sich ein diskutierendes und mit entscheidendes Ratsgremium. In diesem sehe er sich in der Rolle des Moderators, so Weber.

In Castell und den beiden Ortsteilen Greuth und Wüstenfelden soll demnächst jeweils eine gemeinsame Veranstaltung statt finden, bei der sich alle drei Kandidaten präsentieren wollen. Die genauen Termine und Orte werden noch bekannt gegeben, hieß es.

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