Wiesentheid

Johannes Halkenhäuser feierte seinen 90. Geburtstag

Am 1. Mai feierte Pfarrer i. R. Johannes Halkenhäuser in Wiesentheid seinen 90. Geburtstag mit vielen Gästen, die ihn ein Stück seines langen Lebensweges begleitetet haben.
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Johannes Halkenhäuser (rechts) stößt mit Bürgermeister Werner Knaier auf den runden Geburtstag an. Foto: Jennifer Dorfner

Am 1. Mai feierte Pfarrer  i. R.  Johannes Halkenhäuser in Wiesentheid seinen 90. Geburtstag mit vielen Gästen, die ihn ein Stück seines langen Lebensweges begleitetet haben. Als einer der ersten Gratulanten überbrachte der Bürgermeister Werner Knaier die Glückwünsche des Marktes und stieß mit dem Jubilar auf viele weitere gesunde Jahre an.

Johannes Halkenhäuser, geboren am 1. Mai 1929, wuchs in Kelheim auf. Nach dem Abitur in Regensburg studierte er in Regensburg und Erlangen evangelische Theologie. Später promovierte er bei dem zukünftigen Bischof von Würzburg, Paul Werner Scheele. Als „höchster Vikar Bayerns“ wirkte er dreieinhalb Jahre in der Gemeinde Garmisch-Grainau, zu der auch die Zugspitze gehörte.

Nach Abschluss seines Vikariats in Fürth und einem mehrmonatigen Studienaufenthalt in England wechselte Halkenhäuser 1958 in den Schuldienst und unterrichtete als begeisterter und begeisternder Religionslehrer an Würzburger Gymnasien. Die Erinnerung an diese schöne „Schulzeit“ wird bis heute wachgehalten durch den lebendigen Kontakt mit vielen ehemaligen Schülern.

1967 schied Pfr. Halkenhäuser aus dem Schuldienst und zog, gerufen von der Communität Casteller Ring unter ihrer Gründerin Mater Christel Schmid, als Schwanbergpfarrer und Schulleiter der damaligen Berufsaufbauschule auf den Berg. Als Schwerpunkte seiner Arbeit verstand er die Grundlegung und Voranbringung der Ökumene und die Gestaltung der Liturgie, getragen vom Interesse am Ordenswesens  und der benediktinischen Spiritualität. In seine 25-jährige Amtszeit fiel auch der Bau der Michaelskirche, mit der die Communität CR für sich und viele Gottesdienstbesucher einen wunderbaren Gebetsort geschaffen hat.

Ab 1992 verbrachte Pfr. Halkenhäuser einen aktiven Ruhestand in Würzburg, u. a. als Mitarbeiter im i-Punkt Kirche, der Informationsstelle beider großer christlichen Kirchen, und als Prediger bei der ökumenischen Mittagsandacht im Dom.

Nach Hochzeit und Hausbau verlegte der Jubilar 2010 seinen Wohnsitz nach Wiesentheid - mit Blick auf den Schwanberg. Er genießt dort, geistig und körperlich „gut beinander“ im Garten, bei Spaziergängen, gelegentlichen Reisen und viel Lektüre seinen Lebensabend.

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