Rüdenhausen

Johann-Theobald Blüchel gestorben

Johann-Theobald Blüchel, Mitbegründer des Dreifrankensingens und weit über Ebrach`s Grenzen hinaus bekannt und beliebt, ist gestorben.
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Johann-Theobald Blüchel. Foto: Karl Castell-Rüdenhausen

Johann-Theobald Blüchel, Mitbegründer des Dreifrankensingens und weit über Ebrach`s Grenzen hinaus bekannt und beliebt, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. 

Am 7. Januar 1958 begann seine Dienstzeit als Rektor in Ebrach. Erwachsenenchöre, Schulchöre und Musikerziehung an Gesamt-, Haupt- und Realschule gehörten neben der Organistenstelle in der Klosterkirche zu seinem Aufgabengebiet. Unvergessen die zahlreichen Konzerte in der Klosterkirche und im Kaisersaal.  Er gab Unterrichtstunden unter anderem in der Justizvollzugsanstalt. Die Chöre Ebrach und Schlüsselfeld sangen jahrelang unter seiner Leitung.

Nach seiner Pensionierung baute er den 1991 neugegründeten Rüdenhäuser Singverein 1859 auf und leitet diesen über 20 Jahre. Zu seinem 80. Geburtstag wurde er zum Ehrenchorleiter ernannt. Auch den Rüdenhäuser Kirchenchor leitete er einige Jahre.

Zusammen mit seinem Frankenquartett spielte Blüchel jahrelang die Gitarre, das Akkordeon und sang dazu. Die Musik war es wohl auch, die ihm über den Verlust seiner Frau hinweg half. Aus der Ehe mit ihr gingen drei Kinder hervor. Zusammen mit Fritz Dürr war er Initiator des beliebten Dreifrankensingens, auf das er sehr stolz war. Johann-Theobald Blüchel galt als eine der profiliertesten Persönlichkeiten des Kulturlebens in Franken. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 18. Dezember, in Ebrach statt.

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