Prichsenstadt

Johann Gegner aus Neudorf feierte 97. Geburtstag

Johann Gegner aus dem Prichsenstadter Ortsteil Neudorf feierte am Dienstag, 27. August, seinen 97. Geburtstag.
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Zum 97. Geburtstag gratulierten auch Prichsenstadts dritter Bürgermeister Martin Ebert (links) und Pfarrer Erich Eyßelein (rechts) Johann Gegner aus Neudorf. Foto: Guido Chuleck

Johann Gegner aus dem Prichsenstadter Ortsteil Neudorf feierte am Dienstag, 27. August, seinen 97. Geburtstag.  Geboren wurde er 1922 als drittes Kind der Landwirtseheleute Andreas und Margarete Gegner in Neudorf. Zur Schule ging er in Bimbach. Im Alter von 18 Jahren wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 geriet er in russische Gefangenschaft. Vier Jahre später wurde er freigelassen und übernahm nach seiner Rückkunft nach Unterfranken den elterlichen Betrieb.

Seine Frau Dorothea Zapf lernte er in Prichsenstadt kennen. 1951 feierte das Paar Hochzeit. Aus der Ehe stammen zwei Töchter. Johann Gegners Ehefrau starb bereits 1988. Von 1971 bis zur Rente war Gegner bei der Kitzinger Firma Fehrer beschäftigt. 1972 ließ er sich in den Gemeinderat Prichsenstadt wählen, von 1963 bis 1968 war er zweiter Kommandant der Feuerwehr und von 1968 bis 1973 erster Kommandant. Außerdem engagierte er sich als Mitglied im Flurbereinigungsausschuss Neudorf.

57 Jahre lang war er Mesner in der Bimbacher Kirche, zu der er bei jedem Wetter mit dem Fahrrad gefahren ist. Mittlerweile fährt er nicht mehr mit dem Zweirad, sondern lässt sich von einer seiner Töchter auf Ausflüge mitnehmen. Zum 97. Geburtstag gratulieren neben den beiden Töchtern auch drei Enkelkinder und vier Urenkel. Auch die Bewohner des unteren Dorfes in Neudorf ließen es sich nicht nehmen, dem Jubilar zu gratulieren.

Denn die Sitzbank vor seinem Haus ist gleichzeitig ein Treffpunkt für die Mitbürger Gegners geworden. Täglich sitze er dort mit mindestens zwei weiteren Senioren seines Alters und tausche über zwei bis drei Stunden Neuigkeiten aus, sagte eine seiner Töchter. Diese Gespräche halten Johann Gegner geistig frisch,  so dass er sowohl den evangelischen Pfarrer Erich Eyßelein (rechts) als auch den dritten Bügermeister Martin Ebert (links) mit den Worten begrüßte: "Ich hätte nie geglaubt, dass ich so alt werde und freue mich über jeden Tag, an dem ich morgens wach werde." 

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