STADELSCHWARZACH

Jetzt drei Mann an der Spitze der DJK

Mit drei gleichwertigen Vorsitzenden geht die DJK Stadelschwarzach in ihr Jubiläumsjahr. Zu den beiden bereits erfahrenen Vorstandsmitgliedern Martin Fackelmann und Hermann Lorey kommt nun noch Jürgen Diroll mit in das Führungsboot.
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Der Vorstand in der restaurierten DJK-Bar: (von links) Rainer Mandel, Marina Burger, Hermann Lorey, Lukas Schäfer, Josef Müller, Ehrenvorsitzender Albert Fick, Martin Fackelmann, (vorne) Jürgen Diroll. Foto: Foto: D. Berthel

Mit drei gleichwertigen Vorsitzenden geht die DJK Stadelschwarzach in ihr Jubiläumsjahr. Zu den beiden bereits erfahrenen Vorstandsmitgliedern Martin Fackelmann und Hermann Lorey kommt nun noch Jürgen Diroll mit in das Führungsboot.

Beim größten Stadelschwarzacher Verein, der dieses Jahr 60. Geburtstag feiert, stehen die Zeichen auf Verteilung der Verantwortung an vorderster Stelle. Das bisherige Modell eines ersten, zweiten und dritten Vorsitzenden wurde mit einer Satzungsänderung geändert. Jetzt gibt es drei gleichwertige Vorsitzende. Dieser Schritt war notwendig, um die immer größer werdenden Last auf mehr Schultern zu verteilen. Die Änderung der Satzung segneten die Mitglieder einstimmig ab.

Die DJK Stadelschwarzach steht trotz eines leichten Mitgliederrückgangs auf gesunden Füßen und sieht ihre Hauptaufgabe darin, die Jugend für den Sport zu begeistern. Durch das große Angebot der Abteilungen wie Fußball, Korbball, Gymnastik, Faustball, Kinderturnen und Tanzen werden den 360 Mitgliedern viele Möglichkeiten zum Sport eröffnet.

„Es müssen manchmal auch unbequeme Entscheidungen getroffen werden.“
Die DJK Stadelschwarzach schafft das Open-Air ab

Der Stolz des Vereins ist das Sportgelände mit Sportheim, das auch im vergangen Jahr oft für Veranstaltungen und Privatfeiern genutzt wurde. „So eine Möglichkeit ist ein wirklicher Glücksfall“, sagte der Vorsitzende Hermann Lorey in der Hauptversammlung. Im vergangen Jahr wurde auch die Keller-Bar im DJK-Sportheim aufwendig und mit über 600 Helferstunden modernisiert, so dass in Zukunft auch hier wieder gefeiert werden kann.

Etwas besorgt zeigte sich Lorey in Sachen Engagement mancher Mitglieder. Er habe häufig erfahren müssen, dass nicht jeder bereit ist, beim Sportverein mit anzupacken und somit die Arbeit oft bei den gleichen wenigen hängen bleibt. Diesen Trend hofft er in Zukunft umkehren zu können.

Eine Information gab es für die Mitglieder in Sachen Sommerkirchweih. Nach zuletzt eher mageren Jahren hat man sich dazu entschlossen, die Ära „Schwarzi Open Air“ nicht fortzusetzen. Nach 13 Jahren Party unter freiem Himmel wird es wieder eine kleinere und traditionellere Kirchweih im und am Sportheim geben. „Alles hat seine Zeit und es müssen manchmal auch unbequeme Entscheidungen getroffen werden“, so die Mitteilung des Vereins zum Thema Sommerkirchweih.

Der 60. Geburtstag wird über das Jahr verteilt gefeiert. Neben einem Kommers am 3. Mai wird es einen Festgottesdienst am 22. Juni sowie ein Sportwochenende Ende Juli und einen Bremserabend im Herbst geben.

Bei den Vorstandswahlen kam es zu folgendem Ergebnis:

Drei Vorsitzende: Hermann Lorey, Martin Fackelmann, Jürgen Diroll, Kassier: Josef Müller und Rainer Mandel, Schriftführer: Marina Burger und Lukas Schäfer, Kassenprüfer: Heinz Dietrich und Sabine Braun, Platzkassier: Gotthard Abel und Andreas Dietrich, Fahnenträger: Tom Schilling, Christof Kleedörfer, Lukas Schäfer, Beisitzer: Linda Ebert, Stefan Reichert, Eva Krapf, Markus Fick, Karl Treptow, Margit Brünn, Thomas Ebert, Bianca Götz, Matthias Reichert, Maximilian Ebert und Eugen Lorey.

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