Kitzingen

Jahresrückblick (1): Zwischen Puma und Glücksschwein

Jahresrückblick von Januar bis März: Ein Bahnhof schließt, ein Kino öffnet. Weltkulturerbe in Lego-Form. Puma springt nach Geiselwind. Und viel Vergangenheit in Buchbrunn.
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Ein Fall für die Justiz: Das Geisterhaus im Freizeitland Geiselwind. Echte Grabsteine vor dem Haus sorgen zu Jahresbeginn für deutschlandweite Schlagzeilen. Foto: Ivana Biscan
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Gruseliges zum Jahresstart: Ob Grabsteine in einen Spaßpark wie das Freizeitland Geiselwind gehören, muss der Kitzinger Strafrichter entscheiden. Der Fall ist umstritten, am Ende muss der Parkbetreiber eine Geldbuße von 1200 Euro zahlen. 

Das Kitzinger Notwohngebiet bleibt in der Diskussion. Die KIK will es ganz abreißen und favorisiert den Neubau einer Obdachlosenunterkunft.

Bewegende Momente: Bei der Trauerfeier für Markus Ungerer nehmen Feuerwehren und Hilfsorganisationen Abschied von dem tödlich verunglückten Kitzinger Feuerwehrchef. Der bisherige Stellvertreter, Matthias Gernert, tritt die Nachfolge an.

Wohnhausbrand in Wiesentheid vorsätzlich gelegt: In der Fliederstraße in Wiesentheid steht der Kellerraum eines Wohngebäudes in Brand. Wie sich später herausstellt, hatte ein 35-Jähriger aus Hass auf seine Stiefmutter sein Elternhaus in Brand gesteckt. Wegen versuchten Mordes wird er einige Monate später vom Landgericht Würzburg zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteil.

Neuer BRK-Chef nach 100 Tagen in der Rolle angekommen: Der neue Kreisgeschäftsführer Felix Wallström ist bei Amtsantritt gerade einmal 23 Jahre alt.

Der Kitzinger Bahnhof in Privathand: Das Bahnhofsgebäude wurde verkauft und bleibt nun erst einmal geschlossen.

Widerstand in Wiesentheid: Eine geplante "Salatfabrik" – ein 17,8 Hektar großes Gewächshaus – stößt immer mehr auf strikte Ablehnung. 

Kitzinger Schlappmaul 2019: Hubert Aiwanger, Chef der Freien Wähler, Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, wird von den Kitzinger Narren zum Schlappmaul gemacht.

Die Residenz aus zwei Millionen Legosteinen: Der Kitzinger Reinhold Dukat hat das Kunststück geschafft und das Würzburger Weltkulturerbe in 1000 Arbeitsstunden nachgebaut.

Kompromiss mit dem Bergbauamt: Das Kitzinger Tierheim kann trotz der Risse im Haus zunächst an seinem angestammten Platz in Kitzingen bleiben, bis der Neubau da ist.

60 Jahre GWF in Repperndorf: Zum Jubiläum beschenkt sich die Winzergemeinschaft Franken mit einer neuen Anlage selbst. Beim Bau entdecken Archäologen jahrtausendealte Siedlungsreste.

Fotos als Augen in die Welt: Die World-Press-Photo-Ausstellung ist wieder da. Nach 13 Jahren kann Besucher Nummer 250 000 begrüßt werden. Weitere runde Zahlen: Vor 110 Jahren wurde die Eisenbahnstrecke von Würzburg nach Volkach eröffnet. Der Kreishaushalt überschreitet erstmals die Marke von 100 Millionen Euro. Und der VdK im Landkreis durchbricht erstmals die Schallmauer von 10 000 Mitgliedern.

Grundsteinlegung für den schnellsten Puma aller Zeiten: Der Sportartikelhersteller baut für 200 Millionen Euro ein europäisches Logistikzentrum in Geiselwind.

Abriss und Neubau: 59 Sozialwohnungen mit insgesamt 4276 Quadratmetern Wohnfläche entstehen entlang der Mainbernheimer Straße (B8)/Breslauer Straße in Kitzingen. 

Schwein gehabt: Ein Ferkel fällt auf der Autobahn bei Gollhofen von einem Tiertransporter aus Kitzingen. Die Polizeihauptmeisterin Jenny Steinhöfer nimmt das 28 Tage alte Tier zunächst bei sich auf, bis es auf einem Bauernhof im Oberscheinfelder Ortsteil Prühl eine artgerechte Bleibe findet.

Großes Kino in Kitzingen: „Andere Filme anders zeigen“ will das neu eröffnete Roxy. 

Etwa  10 000 Menschen schauen sich den Landkreisfaschingszug in Kitzingen an.

In Kitzingen beginnt – endlich – die Sanierung des Mainkais: Das Ufer ist seit fast sechs Jahren hinter Gittern.

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