Prichsenstadt

Ja zur Bauvoranfrage des Tierheimes

Langsam geht es, was den zukünftigen Standort für das Tierheim Kitzingen betrifft, auf die Zielgeraden: Der Stadtrat Prichsenstadt hat am Donnerstagabend mehrheitlich (9:2) einer unverbindlichen Bauvoranfrage zugestimmt, dem Tierschutzbund Kitzingen im Gewerbegebiet Ost in Prichsenstadt hinter der W+P-Gesellschaft einen Bauplatz anzubieten. Sollte sich der Tierschutzbund entschließen, sein neues Domizil in Prichsenstadt zu errichten und einen Bauantrag zu stellen, wird der Rat voraussichtlich eine positive Stellungnahme abgeben, formulerte es Bürgermeister René Schlehr.
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Dieses Grundstück im Gewerbegebiet Ost in Prichsenstadt, hinter der Firma W+P, könnte der neue Standort des Tierheims Kitzingen werden. Foto: Guido Chuleck

Langsam geht es, was den zukünftigen Standort für das Tierheim Kitzingen betrifft, auf die Zielgeraden: Der Stadtrat Prichsenstadt hat am Donnerstagabend mehrheitlich (9:2) einer unverbindlichen Bauvoranfrage zugestimmt, dem Tierschutzbund Kitzingen im Gewerbegebiet Ost in Prichsenstadt hinter der W+P-Gesellschaft einen Bauplatz anzubieten. Sollte sich der Tierschutzbund entschließen, sein neues Domizil in Prichsenstadt zu errichten und einen Bauantrag zu stellen, wird der Rat voraussichtlich eine positive Stellungnahme abgeben, formulerte es Bürgermeister René Schlehr.

Baurechtlich liegt das Grundstück im Außenbereich. Wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen, eine ausreichende Erschließung gesichert ist und eine Privilegierung vorliegt, darf dort das Tierheim auch gebaut werden.

Verkehrstechnisch läge das Tierheim am Ende einer Stichstraße, ein wenig abgesetzt von der W+P-Gesellschaft, und die Ver- und Entsorgung mit Wasser ließe sich einrichten. "Die Anschlüsse liegen bis fast unmittelbar vor dem Grundstück", so der Bürgermeister. Die Privilegierung ist seitens des Landratsamtes ebenfalls bestätigt. Gebaut werden könnte ein schlichter Flachbau mit einem Satteldach und genügend Platz für die herrenlosen Tiere, wie sich aus der Bauvoranfrage ergab. "Grundsätzlich sollten wir uns einig sein, ob wir uns das Tierheim in Prichsenstadt auch vorstellen können", fuhr Schlehr fort. Darüber herrschte eigentlich kein Diskussionsbedarf, weil das Thema schon einige Male diskutiert und mehrheitlich bejaht worden war.

Das einzige, was zu besprechen war, war die zeitliche Schiene. "Bis wann wird sich das Tierheim entscheiden?", wollte Harald Eger wissen, "und was ist, wenn wir bis dahin entschieden haben, das Grundstück anderweitig zu verwenden?" Weil neben Prichsenstadt auch drei weitere Orte das Tierheim aufnehmen könnten, "wird sich der Tierschutzbund wohl kurzfristig entscheiden, denn die anderen Kommunen wollen auch wissen, woran sie sind", entgegnete Schlehr.

Nachdem Prichsenstadt mit seinem positiven Beschluss ein eindeutiges Signal ausgesendet hat, ist nun der Tierschutzbund am Zug. "Die werden wissen wollen, wie teuer das Ganze wird, denn noch ist keine Entscheidung darüber gefallen, wo sie das neue Tierheim bauen wollen."

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