IPHOFEN

Iphofens neues Mini-Baugebiet

Ein erster Schritt auf dem Weg zur Abrundung des Baugebiets Hündlein ist getan. Der Iphöfer Bauausschuss hat den Entwurf des Bebauungsplans für das etwa 0,8 Hektar große Gebiet gebilligt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Schmucki Juli
Ein erster Sonnenstrahl kommt durch die Wolken in Iphofen und bescheint den Turm der Stadtpfarrkirche St. Veit und die Spitze des Rödelseer Tors. Ein schöne Begrüßung für Frühaufsteher Foto: Antje Gotthold

Ein erster Schritt auf dem Weg zur Abrundung des Baugebiets Hündlein ist getan. Der Iphöfer Bauausschuss hat am Montagabend den Entwurf des Bebauungsplans für das etwa 0,8 Hektar große Gebiet gebilligt. Die Fläche liegt zwischen dem ältesten Iphöfer Baugebiet an der Rödelseer Straße und dem bestehenden Baugebiet Hündlein und umfasst sieben Grundstücke; das größte hat fast 1200 Quadratmeter. Für mehrere der Parzellen besteht laut Bürgermeister Josef Mend „akute Baunachfrage“; sie sollen deshalb im Frühjahr erschlossen werden. Zuvor muss die Stadt für das Areal einen Bebauungsplan erlassen. An diesem Verfahren wird nun, im zweiten Schritt, die Öffentlichkeit beteiligt.

An einigen geplanten Festsetzungen gab es schon im Ausschuss Kritik, etwa an der im hinteren Teil vorgesehenen Sonderbaufläche. Dort sollen Häuser entstehen dürfen, die von der in Franken üblichen Bauweise abweichen, ein Dauerstreitthema zwischen Traditionalisten und Modernisierern im Rat. So sprach sich Rupert Maier, wie schon im Fall der ersten beiden Bauabschnitte, gegen Abweichungen von der Norm aus. Otto Kolesch erwiderte: „Wer will das heute noch: mit Satteldach, Kniestock und Gauben?“ Als Mittler in dieser Sache trat Bürgermeister Mend auf.

„80 Prozent unserer Bauinteressenten wollen ein klassisches fränkisches Haus.“ Allerdings räumte er ein, dass vor allem die Höhe des Kniestocks immer wieder diskutiert werde.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.