IPHOFEN

Iphofen ehrt Floriansjünger

Jahr für Jahr begehen die Feuerwehren zu Ehren ihres Schutzpatrons, dem heiligen Florian, dem sie auch ihren Namen „Floriansjünger“ zu verdanken haben, den Florianitag. Dieser Festtag hat zwar in Österreich seinen Ursprung, doch auch in Bayern wird der Heilige als einer von 14 Nothelfern verehrt. So wie in Iphofen, wo am Samstag die traditionelle Florianifeier stattfand.
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Die geehrten der Feuerwehr Iphofen und des Musikzuges (vorne von oben) Valentin Arnold, Johann Scheckenbach, Johann Muth, Tobias Lenzer und Walter Stark; (hinten von oben) Gerhard Fröhlich, Dieter Lenzer (Dirigent des Musikzuges), Karl-Josef Arnold, Thomas Stegmeier und Andrea Neubert (stellvertretende Kommandantin). Foto: Foto: Tobias Herrling
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Jahr für Jahr begehen die Feuerwehren zu Ehren ihres Schutzpatrons, dem heiligen Florian, dem sie auch ihren Namen „Floriansjünger“ zu verdanken haben, den Florianitag. Dieser Festtag hat zwar in Österreich seinen Ursprung, doch auch in Bayern wird der Heilige als einer von 14 Nothelfern verehrt. So wie in Iphofen, wo am Samstag die traditionelle Florianifeier stattfand.

Zug zum Festgottesdienst

Vom Feuerwehrhaus aus zogen die Feuerwehrleute zur Pfarrkirche St. Veit und feierten mit Pfarrer August Popp aus Willanzheim, der den verhinderten Stadtpfarrer Hans Reeg vertrat, einen Festgottesdienst, der von dem Musikzug der Feuerwehr begleitet wurde. Popp sprach den Jüngern Florians seine Achtung und Anerkennung für deren Engagement aus und bedankte sich „im Namen der Stadt für euren Dienst – einen sehr wichtigen Dienst.“

Im Anschluss ging es durch die Altstadt zurück zum Feuerwehrhaus, wo bei Bratwürst‘ oder Ripple mit Kraut wieder einige Auszeichnungen, Beförderungen und Ehrungen anstanden. Die stellvertretende Landrätin Doris Paul würdigte die Leistung eines jeden, der sich in der Feuerwehr aktiv einbringt und „seine Freizeit hergibt und sein Leben einsetzt, um anderen zu helfen.“ Sie ehrte für 25 Jahre aktive Dienstzeit Thomas Stegmeier und Johann Scheckenbach sowie den vergangenes Jahr verhinderten Walter Stark, dem nachträglich die Urkunde überreicht wurde. Ebenfalls 25 Jahre bei der Wehr sind Sabine Lenzer und Barbara Weigand, die verhindert waren.

Treue Vereinsmitglieder

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Thomas Stegmeier, bedankte sich bei den vielen Unterstützern im Hintergrund und ehrte in diesem Zusammenhang Georg Roßkopf, Robert Schmachtenberger und Rolf Vetter für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit und überreichte ihnen das silberne Ehrenzeichen. Des Weiteren wurden Gerhard Fröhlich, Johann Muth und Arnold Valentin zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Matthias Hildebrandt, zeichnete zusammen mit dem Dirigenten des Musikzuges, Dieter Lenzer, Karl-Josef Arnold mit der Ehrennadel in Gold mit Kranz, Diamant, Jahreszahl und Ehrenbrief der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände für 50 Jahre aktive Musiktätigkeit aus. Seit 1965 ist er im Musikzug an der großen Trommel aktiv. Die Ehrennadel in Silber des Nordbayerischen Musikverbandes mit Urkunde wurde Tobias Lenzer überreicht, der seit 25 Jahren an der Trompete und am Flügelhorn aktiv ist. Zudem legte die 14-jährige Trompeterin Tarah Müller ihr Leistungsabzeichen in Bronze ab.

Nachwuchs befördert

Kommandant Stefan Melber gab noch Beförderungen bekannt. So sind Fabian Wolz und Philipp Stegmeier zum Feuerwehrmann und Andreas Keppler zum Hauptfeuerwehrmann ernannt worden.

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