Die Preise des Stadtmarketingvereins Kitzingen (STMV) gehen in diesem Jahr an drei Investoren, die Großprojekte in Kitzingen umgesetzt haben oder dabei sind, es zu tun.

Miteigentümer Jens Fiebig bekommt den Preis für das Wohnprojekt Kitzinger Brauhöfe, mit dem 38 Wohnungen in der ehemaligen Bürgerbräu verwirklicht wurden. Der Immobilienmakler Georg Wittmann wird für die Entwicklung der ehemaligen US-Wohnsiedlung Marshall Heights ausgezeichnet. Der Architekt Markus Blum schließlich bekommt den Preis für den Aufbau des Technologieparks conneKT auf dem ehemaligen US-Flugplatzgelände.

Alle zwei Jahre

Alle zwei Jahre verleiht der Stadtmarketingverein seinen Preis. Damit sollen Personen oder Akteure geehrt werden, „die sich besonders um die Stadt oder das Leben in der Stadt verdient gemacht haben“. Wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt, lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den besonderen Aktivitäten zur „Belebung der Innenstadt“.

Weitere Kandidaten

Neben den Preisträgern standen weitere Kandidaten zur Auswahl: So beispielsweise Wolfgang Rosentritt, dessen Firma unter anderem die Wohnanlage auf dem Grundstück des ehemaligen Baywa-Lagerhauses in der Glauberstraße baut. Oder auch Karl Nestmeier von Engel & Völkers, der mit für die Wohnanlage auf dem Gelände es ehemaligen Fetzer-Lagerhauses ebenfalls in der Glauberstraße zuständig ist. Dazu standen noch Michael Klos, der Geschäftsführer der Innopark-GmbH, die die ehemaligen Larson-Barracks entwickeln und Manfred Maier für die Nachnutzung des Richthofen Circle auf der Liste.

Abstimmung im Internet

Die STMV-Mitglieder stimmten in einem Online-Voting über die Gewinner ab. Dabei bekamen Jens Fiebig, Georg Wittmann und Markus Blum die meisten Stimmen. Die feierliche Preisverleihung findet am 21. Juli beim White Dinner statt.