Erfreuliches hatte Bürgermeister Elmar Henke den Gemeinderäten am Montagabend in Punkto DSL-Breitbandausbau zu berichten. So teilt das Bayerische Staatsministerium für Finanzen und Landesentwicklung mit, dass die EU-Kommission grünes Licht für die neue bayerische Breitbandstrategie gegeben hat. Insgesamt investiere man 1,5 Milliarden Euro in eines der größten bayerischen Förderprogramme. Für die Gemeinde Sommerach bedeutet das bei einem Förderhöchstbetrag von 520 000 Euro eine 70-prozentige Bezuschussung.

Nach dem alten Förderprogramm, so Henke, hätte man auf den Gesamtbetrag von 500 000 Euro eine 50-prozentige Zuwendung erhalten. Im Übrigen: Der Förderbetrag hängt mit der Steuer- und Finanzkraft des jeweiligen Antragstellers zusammen, sagte der Bürgermeister.

Außerdem ging es in der Ratssitzung um diese Themen:

• Für Diskussion sorgte das Schreiben von Birgit Krüger aus Sommerach an das Landratsamt Kitzingen, in dem es um die Verkehrsprobleme in der Straße Am Leitersberg ging. Die auch in der Sitzung anwesende Antragstellerin forderte eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer. Auch Pflanzkübel in der Straße brachte Birgit Krüger ins Gespräch. Das habe sich in der Vergangenheit aber nicht bewährt, betonte der Bürgermeister. Die „Verkehrsberuhiger“ in dieser Straße wurden mangels Erfolges mittlerweile wieder beseitigt, so der Bürgermeister.

Generelle 30-Zone im Ort?

Kritisiert wurde auch der Lkw-Verkehr, der neben der Straßenbeschädigung eine weitere Gefahrenquelle ist. Das mit dem Lkw-Verkehr wird geklärt, versprach Henke, der eine generelle Zone 30 für Sommerach in den Raum stellte. Auf jeden Fall werde es keine Verkehrsüberwachung für den fließenden Verkehr im Ort geben, betonte Henke. Für ihn und seine Räte ganz wichtig: Die Sicherheit der Anlieger müsse auf jeden Fall gewährleistet werden.

• Einig waren sich die Räte in Hinblick auf einen Zuschuss für den SV/DJK Sommerach. Bereits im Jahr 2013 hatte der Gemeinderat eine Fördersumme von 5000 Euro für den Sportverein bewilligt. Grundlage für die Förderung sind laut Henke die geänderten Richtlinien des Bayerischen Kultusministeriums. Die Zuwendung ist ausschließlich für die Kinder- und Jugendarbeit im Verein zu verwenden. Daneben erhält der Sportverein eine Zuwendung über 1000 Euro, die er für die Sanierung des Sportgeländes beantragt hatte.

• Die Gemeinde Sommerach muss an den Zweckverband für Abwasserbeseitigung im Schwarzacher Becken für den Investitionsumlagebescheid sowie für die Investitions-Umlageanteile einen anteiligen Rest-Betrag in Höhe von 14 000 Euro abführen.

• Zur Siegerehrung anlässlich des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ auf europäischer Ebene (Entente Florale) in Budapest wird vom 26. bis 28. September eine 40-köpfige Delegation aus Sommerach fahren.

• Die Gemeinde Sommerach erhielt von der Raiffeisenstiftung Sommerach eine Spende von 500 Euro. Dieser Betrag wird für kulturelle Zwecke verwendet; in diesen Fall für die Sanierung eines Bildstockes, teilte der Bürgermeister mit.