Sommerach

Interkommunale Zusammenarbeit geht weiter

Der Beschluss in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Sommerach war einstimmig: Die Gemeinde stimmt dem Antrag auf Fortführung der Interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) und einer "Zwei- ILE-Lösung" zu. Der Beitritt von Sommerach erfolgt zum neuen Förderzeitraum ab dem 1. September 2019, teilte Bürgermeister Elmar Henke mit.
Artikel drucken Artikel einbetten

Der Beschluss in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Sommerach war einstimmig: Die Gemeinde stimmt dem Antrag auf Fortführung der Interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) und einer "Zwei- ILE-Lösung" zu. Der Beitritt von Sommerach erfolgt zum neuen Förderzeitraum ab dem 1. September 2019, teilte Bürgermeister Elmar Henke mit.

Durch die ILE- Verbünde, so Henke,  profitieren die Gemeinden von einer schnelleren Aufnahme in die Dorferneuerung sowie von einer erhöhten Förderung. Dazu  kommt die verbesserte Zusammenarbeit bei Projekten in verschiedenen Bereichen. Derzeit werden 31 Allianzen in Unterfranken betreut und nahezu 85 Prozent der Kommunen profitieren davon, informierte der Bürgermeister.

Darunter befindet sich auch die Interkommunale Allianz Region Main- Steigerwald, die seit 2012 eine Förderung von Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken erhält. Die Förderung läuft zum 31. August aus, teilte Henke mit.  

Bei einem Seminar an der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim (Lichtenfels) seien Bürgermeister und Gemeindevertreter zu dem Entschluss gekommen, für den neuen Förderzeitraum ab dem 1. September den Raumzuschnitt anzupassen und eine "Zwei- ILE- Lösung" zu verfolgen.

So bilden künftig die Stadt Gerolzhofen, der Markt Oberschwarzach, Donnersdorf, Sulzheim, Michelau, Dingolshausen, Frankenwinheim und Lülsfeld eine Allianz. In der anderen – ILE Mainschleife – schließen sich Kolitzheim, Schwanfeld, Wipfeld, Markt Eisenheim, Nordheim, Sommerach sowie die Stadt Volkach zusammen. Laut Bürgermeister Henke ist eine Kooperation zwischen den neu formierten ILEs erwünscht.

Die Räte waren einverstanden, dass für die Fortführung ein Planungsbüro über die Region Main Steigerwald beauftragt wird. Bis zur Gründung der ILE Mainschleife werden, so der Beschluss, die anfallenden Arbeiten von der Region Main Steigerwald wahrgenommen. Einverständniss herrschte auch darüber, sich ab dem Beitritt zum 1. September 2019 an den Kosten mit 0,25 Cent je Einwohner pro Quartal zu beteiligen.    

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.