Kitzingen

Insektenfreundliche Gestaltung von öffentlichen Grünflächen

Die Bayernpartei will die Stadt Kitzingen insektenfreundlicher machen. Uwe Hartmann stellt dazu einen Antrag im Stadtrat.
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Die Stadt Kitzingen soll insektenfreundlicher werden. Dazu stellt die Bayernpartei einen Antrag an den Stadtrat. Foto: Helga Schmitt

Im Zusammenhang mit dem laufenden Volksbegehren „Rettet die Bienen“ stellt Stadtrat Uwe Hartmann von der Bayernpartei einen Antrag zum Insektenschutz im Kitzinger Stadtrat. Er hält es "für dringend geboten, dass neue Parks und Grünflächen, die im Zuge der Stadtentwicklung in Kitzingen entstehen, insektenfreundlich gestaltet werden", schreibt er in einer Pressemitteilung. Deshalb solle die Stadt bei Ausschreibung und Planung auf eine Gestaltung achten, die die Artenvielfalt im städtischen Raum fördert. Gelegenheiten dazu böten der sogenannte Ami-Spielplatz im Stadtteil Siedlung sowie das Deuster-Areal.

Hartmann fordert auch im laufenden Betrieb der Grünpflege, beispielsweise im Gartenschaugelände, für die Insekten einiges tun. So sollten Flächen frühestens gemäht werden, wenn Blütenpflanzen ausgesamt haben. Außerdem solle soweit möglich Blüh- und Altgrasstreifen stehen gelassen bzw. die Pflege in Teilmahd erfolgen, damit Insekten jeweils auf andere Flächen während des Mähvorgangs ausweichen können.

Anträge der Bayernpartei

Hartmanns konkrete Beschlussvorschläge an den Stadtrat: "Die Stadt Kitzingen setzt sich konkrete Vorgaben für insektenfreundliche Gestaltung bei der Neu- oder Umgestaltung von Grün- und Parkflächen, beispielsweise durch Insektenweiden, lang blühende Bäume und Gehölze, Feldhecken und Steinhaufen.

Die Stadt Kitzingen passt ihr Pflege für öffentlich Flächen im Hinblick auf Insektenfreundlichkeit an, zum Beispiel durch den Mähturnus, speziellen Saatgut aber auch durch zeitlich versetztes Mähen bei größeren Grünflächen."



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