WIESENTHEID

In Wiesentheid geht die Motorsäge um

In den Wintermonaten geht es vielen Bäumen an den Kragen. So auch in Wiesentheid, wo dieser Tage die letzten sieben älteren Kastanienbäume in der Allee in der Bahnhofstraße gefallen sind. Das sei in erster Linie aus Sicherheitsgründen notwendig, hieß es im Wiesentheider Rathaus.
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Kastanien-Kleinholz: In der Wiesentheider Bahnhofstraße ließ die Gemeinde dieser Tage die letzten der mächtigen und über 80 Jahre alten Kastanienbäume fällen, weil diese zum Teil beschädigt waren. In Kürze sollen dort wieder neue Bäume gepflanzt werden. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

In den Wintermonaten geht es vielen Bäumen an den Kragen. So auch in Wiesentheid, wo dieser Tage die letzten sieben älteren Kastanienbäume in der Allee in der Bahnhofstraße gefallen sind. Das sei in erster Linie aus Sicherheitsgründen notwendig, hieß es im Wiesentheider Rathaus. Immer wieder seien dort bei starkem Wind Äste herunter gebrochen. Unter den Bäumen, entlang der Straße, befinden sich etliche Parkplätze von Büros und Betrieben.

Zudem wiesen einige der über 80 Jahre alten Bäume bereits bereits erhebliche Schäden auf, wie sich nach dem Fällen erst recht zeigte. Weiter südlich in der Allee, zum NKD-Markt hin, wurden ebenso mehrere Bäume umgeschnitten. Zum einen waren sie in den Vorjahren bereits deutlich sichtbar vom Schädling Miniermotte befallen, sagte Norbert Wolf vom Bauhoftrupp. Zum anderen seien die Bäume einst von selbst aufgegangen, weshalb sie außer der Reihe stehen.

Eine größere Zahl von Bäumen an der Ortseinfallstraße von Süden her, etwa auf Höhe des evangelischen Gemeindezentrums, wurden bereits vor einigen Jahren gefällt, weil sie ebenfalls von Schädlingen befallen waren. Die dort nachgepflanzten jungen Bäume gedeihen prächtig. Bürgermeister Werner Knaier will auch an den nun abgeholzten Stellen wieder junge Bäume pflanzen lassen. Dann werde die gesamte Allee wieder ein einheitliches Bild abgeben und trage eher zur Ortsverschönerung bei, meinte er. In der Bahnhofstraße an der Ecke zur Neustadtstraße, vor dem Schönbornschen Schafhof, will die Gemeinde wieder Akazien pflanzen, nachdem auch dort die alten Bäume gefällt wurden.

Fallen soll außerdem der markante, einzeln stehende Baum an der Einmündung vor der Castell-Bank. Außerdem wurde kürzlich im Rathaus beschlossen, dass mehrere Linden entlang des Alleeweinfestplatzes in der Rehäusergasse weichen müssen. Auch sie weisen Schäden auf. Wenn möglich, wolle man dort wieder Linden pflanzen, sagte Bürgermeister Knaier. Dagegen soll der Kirschbaum, der nahe der Kirche in Untersambach seinen Platz hat, stehen bleiben.

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