SCHÖNAICH

In Schönaich geht's los

Spatenstich zur Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schönaich und zweier Kreisstraßen: Landrat Florian Töpper, Bürgermeister Manfred Schötz, der zweite Bürgermeister Armin Zehner und der Schönaicher Gemeinderat Roland Seiling sowie Vertreter des Schweinfurter Straßenbauamtes, des Tiefbauamtes des Landratsamts und der bauausführenden Firma Glöckle trafen sich hierfür.
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Spatenstich: Die Kreisstraßen SW49 und SW50 werden saniert und ausgebaut, und damit die Ortsdurchfahrt in Schönaich. Von links: Rudolf Gehr (Chef des Tiefbauamts am Landratsamt Schweinfurt), Rainer Götz vom Staatlichen Straßenbauamt Schweinfurt, Bürgermeister Manfred Schötz, Landrat Florian Töpper und Richard Kraus (Abteilungsleiter für Straßenbau bei der bauausführenden Firma Glöckle). Foto: Foto: Matthias Beck

Spatenstich zur Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schönaich und zweier Kreisstraßen: Landrat Florian Töpper, Bürgermeister Manfred Schötz, der zweite Bürgermeister Armin Zehner und der Schönaicher Gemeinderat Roland Seiling sowie Vertreter des Schweinfurter Straßenbauamtes, des Tiefbauamtes des Landratsamts und der bauausführenden Firma Glöckle trafen sich hierfür.

Schötz umriss aus Sicht der Marktgemeinde das seit Juli 2012 geplante Vorhaben des Ausbaus der Kreisstraße von Altenschönbach nach Schönaich samt Ortsdurchfahrt. In einer Bürgerversammlung hatte man aus Kostengründen gegen Pflaster und für Asphalt gestimmt. Mit 10:3 schloss sich auch der Gemeinderat an. Im Oktober 2013 sei eine Vereinbarung mit dem Landkreis Schweinfurt vorgelegt worden, so Schötz weiter. Der Gemeinderat stimmte dieser Vereinbarung mit 8:4-Mehrheit zu.

Der Straßenbau in Schönaich sei auch stets Thema im Gemeinderat gewesen, und er werde dort Thema bleiben. Er könne versichern, dass man es sich dort nicht leicht gemacht habe, immer die richtige Entscheidung zu treffen, sagte Schötz. Dennoch werde es nicht ohne die Beteiligung der Anlieger gehen.

Landrat Florian Töpper sagte, dass Entscheidungen eben auch getroffen werden müssten. Man sei im südlichsten Teil des Landkreises bei den Kreisstraßen SW49 und SW50 an einem Punkt angelangt, an dem der Ausbau notwendig wurde. Ausgebaut werden 1743 Meter an der SW49, davon 333 Meter innerorts, ergänzt um weitere 132 Meter auf der SW50, so Töpper. Die Planung mit einem Kostenansatz von 808 000 Euro für die Straßenbaumaßnahme zeige, dass man sich aus dem südlichsten Teil des Landkreises nicht zurückziehe, sondern dass es ein Anliegen sei, in den ländlichen Raum zu investieren. Dies sei ein deutliches Signal dafür, dass die Kreisstraßen als wesentlicher Wirtschaftsfaktor gesehen werden. Man bemühe sich um gute Straßen, die auch der Verkehrssicherheit gerecht werden müssen. Gerade der Begegnungsverkehr mit Lastwagen und Bussen halte Herausforderungen bereit, denen man durch den Ausbau der Straßen besser gerecht werde. Es sei möglich, dass die Arbeiten bis Frühjahr andauerten, allerdings sei es realistisch, dass man vorher fertig werde. Die Vollsperrung bis Weihnachten sei auf jeden Fall notwendig.

Auf Nachfrage sagte der Bürgermeister, dass bei den Anliegern größtenteils Einsicht bestehe. Dennoch fänden die Bürger, dass Kosten wie die für den Oberflächenwasserkanal gerechter umgelegt werden könnten. Bestandteile der Ausschreibung waren die Straße, die Gehsteige, die Wasserschieber und dieser Kanal.

Beleuchtung und Wasserschieber finanziert die Gemeinde laut Beschluss alleine. Die Anlieger beteiligen sich am Gehsteig und am Kanal. Der Landkreis finanziert den Straßenbau. Kreis und Gemeinde erhalten eine Förderung durch den Freistaat von rund 50 Prozent.

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