RÜDENHAUSEN

In Rüdenhausen wird gebaut

Gleich drei Großbaustellen hat Rüdenhausen derzeit – und die auch noch mitten im Ort. Während am Kirchplatz die Abwasserleitungen bereits zum größten Teil in den Untergrund verlegt sind, wird der Innenraum der benachbarten Kirche St. Peter und Paul momentan grundlegend renoviert. Zudem läuft nach wie vor die Sanierung des Kindergartens.
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Baustelle Rüdenhausen: Nicht nur wie hier am Kirchplatz wird derzeit in der Gemeinde gebaut und saniert. Während dort die Arbeiten weit fortgeschritten sind, wird die Renovierung von Kirche und Kindergarten noch bis in den Sommer dauern. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Gleich drei Großbaustellen hat Rüdenhausen derzeit – und die auch noch mitten im Ort. Während am Kirchplatz die Abwasserleitungen bereits zum größten Teil in den Untergrund verlegt sind, wird der Innenraum der benachbarten Kirche St. Peter und Paul momentan grundlegend renoviert. Zudem läuft nach wie vor die Sanierung des Kindergartens.

Am Kirchplatz informierte sich kürzlich Bürgermeister Gerhard Ackermann über den Stand der Arbeiten. Dort wurden die kompletten Wasser- und Kanalleitungen neu verlegt. Am Platz war immer wieder Grundwasser ins Kanalnetz eingedrungen, was zu Problemen in der Kläranlage führte. Dazu wurde die Entwässerung der Dachrinnen am Kirchengebäude an die neu verlegten Rohre angeschlossen.

Gemeinde zahlt 100 000 Euro

Für den Kirchplatz hat die Gemeinde Kosten von 100 000 Euro eingeplant, die sie komplett aus eigener Tasche bezahlen muss. Ende April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird die zentrale Fläche im Ort im Zuge der Dorferneuerung, die nun in Rüdenhausen anläuft, umgestaltet und aufgewertet.

Bei der Kirche wird die Sanierung des Innenraums schneller vonstatten gehen. Nachdem im März die Kirche ausgeräumt wurde, stehen nun im Innenraum Gerüste, um die Schäden an den Wänden und an anderen Stellen zu beheben. Das 300. Jubiläum der Kirchweihe soll am 26. August dann im frisch renovierten Gotteshaus gefeiert werden.

Bis dahin dürfte auch die Sanierung des Kindergartens weitest gehend abgeschlossen sein. Seit August letzten Jahres wird das komplette Gebäude dort erweitert und renoviert, die Kinder sind in der Zwischenzeit in ein Ausweichquartier in der Marktstraße umgezogen. Insgesamt 378 000 Euro hat die politische Gemeinde in ihrem Haushalt für die Arbeiten eingestellt, wobei ein Teil durch Zuschüsse wieder zurück fließen wird.

Genaueres dazu, wie auch zu den anderen Themen der Gemeinde, wird Bürgermeister Ackermann in der Bürgerversammlung am Mittwoch, 18. April, erläutern. Beginn ist um 20 Uhr im Rathaus.

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