Wiesentheid

Im Spätsommer den Kelten auf der Spur

Zu einer besonderen Wanderung, bei der man Kunst, Natur und Geschichte erleben konnte, hatte der Steigerwaldklub Wiesentheid im September eingeladen.
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Die Spätsommerwanderung des Steigerwaldklubs Wiesentheid führte nach Mönchsteinach. Foto: Gerhard Neuhauser

Zu einer besonderen Wanderung, bei der man Kunst, Natur und Geschichte erleben konnte, hatte der Steigerwaldklub Wiesentheid im September eingeladen.

Bei herrlichem Wetter fuhren die elf Teilnehmer nach Münchsteinach. Dort wurde zuerst die Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters besichtigt. Schon beim Betreten des Gotteshauses aus dem 12. Jahrhundert wurde den Besuchern ein großartiger Eindruck der dreischiffigen Basilika vermittelt, wie es im Presseschreiben heißt. Anhand eines Bronzemodells (Foto) erläuterte Wanderwart Gerhard Neuhauser einiges zur Geschichte der Abtei.

Bäume ertasten, barfuß laufen, verweilen

Anschließend startete die Wanderung durch den Kunst- und Naturerlebnisweg Münchsteinach. Viele Stationen, zum Beispiel die Taststation zur Erkennung von Bäumen, das Baumtelefon, der Barfußweg, das Walddendrofon, der Schwebebalken oder die Hinkelsteine luden zum Verweilen, Nachdenken und Mitmachen ein.

Höhepunkt des Wanderparcours ist das Keltenareal mit dem Nachbau eines Keltengrabs, einer Kultstätte sowie einem Baumkreis, der in einem Rundweg angelegt ist. Die Zuordnung von Bäumen auf bestimmte Tage oder Zeiträume im Jahr - ähnlich einem Horoskop - zeige die mystische Verbindung der Kelten zu Bäumen.

Alle Teilnehmer waren von diesen "Oasen der Sinne" begeistert, wie es abschließend heißt.

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