Die Ehrenurkunde des Landkreises von Landrätin Tamara Bischof, die Ehrenurkunde des Bayerischen Landesportverbandes von Josef Scheller, die Ehrenurkunde des bayerischen Turnverbandes von Georg Stadelmann und 950 Euro von Oberbürgermeister Siegfried Müller.

Die Liste der Gratulanten war lang, die dem TSV Hohenfeld zum 100. Geburtstag gratulierten. Rund 70 Ehrengäste waren zur großen Feier in die Sporthalle des Traditionsvereins gekommen. Den musikalischen Rahmen setzte der Gesangverein Hohenfeld.

„Der TSV ist ein Verein, der oft gewonnen hat und manchmal auch verloren“, sagte Vorsitzender Volker Obermeyer. Nie verloren habe der Verein seinen Charakter und seine jugendliche Frische. Obermeyer ging auf das Kuriosum ein, dass auf der Fahne und im Vereinswappen die Jahreszahl 1911 steht, aber erst ein Jahr später gefeiert wird. Der Grund: Bei der Wiedergründung nach dem Krieg kannte keiner mehr so genau das Gründungsjahr, man entschied für 1911 und lag um ein Jahr daneben (wir berichteten).

Obermeyer erinnerte an die Vereinsfarbe Blau, die für Treue und Freundschaft steht. Trotz 380 Mitgliedern, darunter rund ein Drittel Jugendliche, habe der Verein Nachwuchssorgen, so der Vorsitzende.

„Mit viel Herz und Grips, aber ohne Gips in die Zukunft.“

Volker Obermeyer TSV-Vorsitzender

Er dankte den Übungsleitern für deren Einsatz. Für die Zukunft gelte der Leitsatz: „Mit viel Herz und Grips, aber ohne Gips in die Zukunft.“

100 Jahre seien ein Jubiläum, auf das der Verein stolz sein könne, sagte Landrätin Tamara Bischof. Das Wort Verein stehe für V wie Vielfalt, E wie Energie, R wie Regelmäßigkeit, E wie ehrenamtliches Engagement, I wie Integration und N wie Nachhaltigkeit. All dies seien Eigenschaften die der TSV bewiesen habe.

„Sie können stolz darauf sein, was Sie in den vergangenen 100 Jahren geleistet haben“, sagte Oberbürgermeister Siegfried Müller. Er erinnerte an die nicht ganz leichten Jahre mit dem Bau des Sportgeländes, des Vereinsheimes und der Sporthalle. In dieser Zeit hätten die Verantwortlichen stets Weitsicht bewiesen.

BLSV Vorsitzender Scheller hob die Bedeutung der Sportvereine als wichtigen Teil der Freizeitgestaltung im ländlichen Raum hervor. Georg Stadelmann vom BTV stellte die gesellschaftliche Bedeutung des Sports in den Mittelpunkt. Für die Kitzinger Bayern gratulierte Vorsitzender Hans Schardt, für den Siedlersportverein Hauptkassier Horst Wolf, im Namen des Gesangverein, Vorsitzende Hannelore Ackermann. Für die Hohenfelder Schützen, die 1970 aus dem Sportverein hervorgingen, erinnerte Schützenmeister Alex Schwing an 13 Jahre, in denen man einen gemeinsamen Weg gegangen sei.

Dem Festkommers schloss sich ein Tanzabend an. Am Sonntag wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Mit einem Mittagsessen und „Spiel & Spaß“ beim Dorfwettkampf ging es weiter. Zum Ausklang an diesem Montagabend lädt um 19 Uhr der Gymnastiktreff ein. Zum Abschluss gibt es ein Wirtshaussingen.

Ehrungen beim TSV Hohenfeld

Zum Abschluss des Kommersabends standen Ehrungen für langjährige Mitglieder auf dem Programm:

Für 25 Jahre wurden Ursula Englert und Nina Bergmann ausgezeichnet.

Für 15 Jahre Julia Günther, Herbert Knöll, Tobias Podschun, Franziska Weidt, Michael Wirth, Gerhard Degan, Ulli Keßelring, Florian und Friederike Knauf, Angelika und Carina Maurer, Jasmin Ott, Marianne Peterson-Knauf, Andreas Pichl, Michael Schmitt, Gerlinde Schröder, Anika Schwarzbach und Christian Weichselfelder.

Der größte Teil der zu Ehrenden war entweder entschuldigt oder befand sich zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch auf Auswärtsspielen. Die Ehrungen nahm Vorsitzender Volker Obermeyer vor.