Selten sieht man bei Jahreshauptversammlungen so viele junge Leute. Die BRK (Bayerisches Rotes Kreuz)-Bereitschaft Wiesentheid erfreut sich 31 aktiver Ehrenamtlicher mit einem Altersdurchschnitt von 22,5 Jahren. Davon sind 24 männliche und sieben weibliche Helfer.

Außergewöhnliches Engagement

Geehrt werden sollten am Freitagabend vor allem die beiden Wiesentheiderinnen Johanna Hoos für 50 Jahre Mitgliedschaft und Anni Wolf für 60 Jahre, die aber beide nicht da sein konnten. Dafür erhielten fünf Mitglieder für fünfjährige Zugehörigkeit eine Auszeichnung.

Eine besondere Würdigung erfuhren Johannes und Katrin Dennerlein aus Feuerbach und Anke Heym aus Wiesentheid mit dem Ehrenzeichen in Bronze für ihr außergewöhnliches Engagement.

Anschaulich präsentierte Bereitschaftsleiter Christian Sturm den Mitgliedern und Gästen, unter ihnen Bürgermeister Werner Knaier, Stellvertreter Wolfgang Stöcker und Vertreter des Gemeinderates und der Feuerwehr, einen Jahresrückblick mit Einsatzstatistik und Neuerungen. Zu Wort kamen auch die Leiter der Fachbereiche. Richard Bloch führt seit einem Jahr die Gruppe der Einsatzdienste mit 22 Helfern. Das Problem sei hier die Verfügbarkeit der jungen Leute, die als Studenten nicht mehr vor Ort sein könnten.

Für Technik und Sicherheit ist Michael Dornberger zuständig und für Soziale Arbeit und Blutspenden Katrin und Johannes Dennerlein. Über einen ausgeglichenen Finanzhaushalt berichtete Markus Turan und Florian Patzold gab einen Ausblick auf die Vorhaben in naher Zukunft, wie die Fertigstellung der Renovierungsarbeiten im neuen Depot in der Frommgasse.

Mirco Dornberger freute sich als Leiter der Jugendgruppen über die rege Beteiligung seiner Mannschaft bei den vier Veranstaltungen.

Sehr erfolgreich sei die Aktion „Auf (Haus-)Nummer sicher?!“ verlaufen, an der sich Anfang des Jahres 21 Mitglieder beteiligt hatten. Auf Initiative von Wolfgang Stöcker überprüften die einzelnen Teams sämtliche Anwesen auf Erreichbarkeit im Notfall und teilten das Ergebnis den Bürgern persönlich mit.

Das pädagogische Arbeitsprogramm von Anke Heym sieht vor, durch Mitgliedergespräche und Beratung noch mehr auf die Bedürfnisse der Einzelnen einzugehen.

Voll des Lobes für das vorbildliche Engagement der Jugend war sowohl Kreisgeschäftsführer Harald Erhard als auch Kreisbereitschaftsleiter Karl Patzelt vom Kreisverband Kitzingen in seinem Grußwort.