Wiesentheid

Hurra, die neue Krippe ist da!

Bei der Einweihung der Kinderkrippe St. Benedikt freuen sich nicht nur die Kinder
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Ein Lied mit Tanz Führten die Kinder zur Einweihung der neuen Kinderkrippe St. Benedikt in Wiesentheid auf. Den Offiziellen (im Hintergrund) gefiel der Beitrag. Foto: Andreas Stöckinger
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Das Krippenhaus St. Benedikt in Wiesentheid ist offiziell eingeweiht. Voraussichtlich ab Februar werden in dem in Holzbauweise errichteten Gebäude die Kinder einziehen. Bedarf ist dringend, spätestens ab September sind die drei Gruppen laut Voranmeldungen voll belegt. "Die tatsächlichen Zahlen haben uns eingeholt", stellte Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier fest, als er auf das nun dritte Kindergartengebäude in der Gemeinde einging.

Eine Gruppe von Kindern, für die das mit einer Nutzfläche von 610 Quadratmeter geschaffene Gebäude errichtet wurde, durfte zur Einweihung einen kleinen Beitrag bringen. "Hurra, die Kinderkrippe ist da", lautete das Lied, das die Kleinen mit einem kurzen Tänzchen aufführten und dazu bunten Bänder schwenkten. Drei Krippengruppen sollen samt ihrer Erzieherinnen ab Februar in das ebenerdige Haus einziehen, die Möglichkeit für eine künftige Erweiterung besteht auf dem Grundstück.

Schnell ging der Bau, der im künftigen, gerade zur Erschließung ausgeschriebenen Baugebiet Seeflur in Richtung Feuerbach als erstes Gebäude steht. Der Spatenstich erfolgte im April, Richtfest wurde im Juni gefeiert. "Eine außen liegende mineralische Wärmedämmung wurde gewählt, um auch den Bezug zu Holz und Natur aufzuzeigen und ein natürliches Raumgefühl zu erzeugen", beschrieb es Planer Rudy Laatsch. Beheizt wird die Krippe über eine Fußbodenheizung, mittels einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Für eventuelle Spitzenzeiten steht ein Gasheizkessel bereit. Auf dem Dach lässt die Gemeinde eine Photovoltaikanlage montieren.

Neben dem Platz für drei Krippengruppen entstanden im großzügigen Gebäude ein Ess- und Küchenbereich, Räume für Personal und Büro, je ein Mehrzweckraum,Besprechungsraum, ein Unterstellbereich für Kinderwagen sowie ein großes Gerätehaus für draußen. Zudem wurden Parkplätze um das Gebäude geschaffen.

Zum Punkt Kosten teilte Laatsch mit, dass man mit aktuell 2,165 Millionen Euro rund 150 000 Euro, und damit um sechs Prozent, unter dem im Vorfeld geschätzten Betrag liege. Einige Arbeiten im Außenbereich, wie die Einzäunung, die Spielgeräte für draußen, oder die Bepflanzung, folgen bis März.

Von offizieller Seite gratulierte Pia-Theresa Franke von der Caritas dem Träger, dem St. Mauritiusverein, zur Krippe. Etwas Neues zu schaffen, sei der richtige Weg gewesen, das zeigten die aktuellen Anmeldungen. Sybilla Lange vom Kindergarten Hortus Mariae wünschte ihren Kolleginnen alles Gute, die neue Leiterin der Einrichtung, Ulrike Schwanfelder, bedankte sich bei allen, die zum Bau beitrugen.

Dekan Peter Göttke segnete die Räume. "Lasset die Kinder zu mir kommen", zitierte er ein Bibelwort, das auch gut auf den Markt Wiesentheid passe. Zur Feier des Tages überreichte Planer Rudy Laatsch noch ein Geschenk in Form eines Schecks über 4000 Euro an die Krippe. Das sei sein Abschiedsgeschenk, nachdem er nun aus dem Berufsleben ausscheide.

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