Das Ende der Lärm-Probleme zwischen der Firma Hermes-Mattigkeit und den Anliegern in der Marktbreiter Straße ist absehbar: Bei einem Ortstermin mit den Fachbehörden wurde klar, dass die Problematik nur rund ein halbes Jahr bestehen wird. Wie Bürgermeister Bernhard Brückner in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend bekannt gab, erfolgte ein Appell an alle Beteiligten, bis dahin gegenseitig Rücksicht zu nehmen.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

Die Feuchtigkeitsproblematik in der ehemaligen Synagoge ist Thema eines Ortstermins mit dem Landesamt für Denkmalspflege am 3. Juli. Gibt die Behörde dort grünes Licht, wird sich der Gemeinderat Abhilfe vorstellen lassen und nach Zuschussgebern suchen.

Nachdem die Bauvoranfrage nun weitgehend den Vorgaben des Bebauungsplans entspricht, stellten die Räte Jochen Ettrich die Genehmigung eines Einfamilienhauses Am Heiligen Weg 15 in Aussicht.

Zu viele Abweichungen vom Bebauungsplan hingegen hat eine Voranfrage zur Errichtung eines Zweifamilienhauses Am Bollenberg 11 – einer Befreiung von den Festsetzungen lehnten die Räte ab.

Ebenfalls negativ beschieden die Räte den Antrag von Bernhard Scherer, der im Karl Ludwig Weg ein Gartenhaus zur Dauerwohnung umnutzen wollte.

Sowohl die Hauptsatzung, als auch die Geschäftsordnung der Gemeinde wurden, da es in der konstituierenden Sitzung Änderungen gab, neu beschlossen.

Die neue Fassade in der Kirchgasse 11 hat schon Schäden durch anschrammende Fahrzeuge. Um hier Abhilfe zu schaffen, möchte Gerhard Hoffmann gerne Fahrzeugabweiser anbringen, die allerdings auf Gemeindegrund liegen. Zwei, von Bürgermeister Bernhard Brückner als „Hundsbrunzer“ bezeichnete, abgerundeten Steine werden von der Gemeinde zu Lasten des Antragstellers angebracht.

Ingelore und Albrecht Moreth dürfen Zisternenwasser für die Toilettenspülung nutzen und werden vom Benutzungszwang befreit.

Über zehn Jahre lang hatte Annemarie Friedlein ehrenamtlich Aufsicht an der Schulbushaltestelle geleistet. Zum Ende des Schuljahrs stellt sie nun ihren Dienst ein – die Gemeinde sucht eine Nachfolge.

Bürgermeister Brückner gab die in nichtöffentlicher Sitzung beschlossenen Aufwandsentschädigungen für sich selber und seine beiden Vertreter bekannt: Demnach erhält der erste Bürgermeister 3250 Euro pro Monat, der 2. Bürgermeister 325 Euro und der 3. Bürgermeister 165 Euro monatlich.