Geiselwind

Hummel-Quelle bleibt vorerst für Trinkwasser

Die Gemeinde Geiselwind will die so genannte Hummel-Quelle weiterhin für ihr Trinkwasser nutzen. In ihrer Sitzung beschlossen die Gemeinderäte, die dazu erforderlichen Untersuchungen in Auftrag zu geben. Nötig ist die weitere Ermittlung des Einzugsgebiets, wofür Kosten von 9800 Euro anfallen. Dazu kommen noch einmal Folgekosten von 6500 Euro.
Artikel drucken Artikel einbetten

Die Gemeinde Geiselwind will die so genannte Hummel-Quelle weiterhin für ihr Trinkwasser nutzen. In ihrer Sitzung beschlossen die Gemeinderäte, die dazu erforderlichen Untersuchungen in Auftrag zu geben. Nötig ist die weitere Ermittlung des Einzugsgebiets, wofür Kosten von 9800 Euro anfallen. Dazu kommen noch einmal Folgekosten von 6500 Euro.

Ein hydrogeologisches Gutachten zur Qualität der Quelle wurde als Basis bereits erstellt. Das Ganze war nötig, weil es vom Gesetz her vorgeschrieben und von den Behörden gefordert wurde. Die Quelle wird seit langem für die Wasserversorgung der Gemeinde genutzt und mit Fernwasser vermischt. Sie besitzt laut Bürgermeister Ernst Nickel eine hervorragende Schüttung. "Das Wasser ist sehr gut, es würde uns gut tun, sie zu erhalten. Wie lange, das kann man schlecht vorher sagen", so Nickel. Man wisse nicht, ob die Grenzwerte weiter verschärft würden.

Standards reichen nicht aus

Verwaltungsleiter Wilfried Hack erläuterte, die weitere Genehmigung "steht und fällt mit der Qualität. Aber die Standards des Schutzgebiets reichen nach den Anforderungen nicht aus." Deswegen müsse man nun die Arbeiten in Auftrag geben.

In der Sitzung wies Gemeinderat Richard Rückel darauf hin, dass die Quelle enorme Koste verursache. Die Gemeinde wisse nicht, ob sie das Wasser weiter nutzen dürfe. Rückel fragte, ob es nicht sinnvoller sei, stattdessen Fernwasser zuzukaufen. Bürgermeister Nickel plädierte dennoch für die Investition in die Quelle. "Wir sollten im Moment nicht auf dieses Wasser verzichten." Wie es künftig weiter gehe, hänge von der Empfehlung der Behörde ab.

Außerdem vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung den Auftrag zum Erarbeiten eines Basisgutachtens zweier gemeindlicher Brunnen mit Sickerstrang an ein Ingenieurbüro. Auch das wurde von den Fachbehörden gefordert. Die Kosten belaufen sich auf 4474 Euro.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren