Volkach
Kreisverband

Hünnerkopf bleibt ganz vorn

Die CSU im Landkreis Kitzingen setzt auch in den nächsten Jahren mit großer Mehrheit auf ihren Vorsitzenden Dr. Otto Hünnerkopf. Gerade einmal fünf Delegierte verweigern ihm die Stimme.
Artikel drucken Artikel einbetten
Seit 2003 ist Otto Hünnerkopf Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Kitzingen. Am Freitag wurde er im Amt bestätigt.  Fotos: Molitor
Seit 2003 ist Otto Hünnerkopf Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Kitzingen. Am Freitag wurde er im Amt bestätigt. Fotos: Molitor
+1 Bild
Mit 84 von 89 Stimmen wurde Dr. Otto Hünnerkopf (CSU) am Freitag in Volkach als Kreisvorsitzender des Kreisverbands Kitzingen in seinem Amt bestätigt. Ein Ergebnis, mit dem er sich zufrieden zeigte.

Trotzdem hieß es am Freitagabend Abschied nehmen - nicht vom Vorsitzenden, aber vom
Bezirksgeschäftsführer.
Nach
28 Jahren stellte sich Gerhard Schmitt nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung. Bei Wahlen und rechtlichen Fragen sei Schmitt immer eine große Stütze für den Kreisverband gewesen, lobte Hünnerkopf. "Du hast mir und dem Verband geholfen, wo es nur ging." Mit Gerhard Brückner sei ein adäquater Nachfolger gefunden worden, der genauso helfe und unterstüze wie sein Vorgänger.

"Eine bewegte Zeit"

Schmitt selbst wies in seiner Abschiedsrede auf eine "sehr intensive und bewegte Zeit mit der CSU" hin. Heute seht die CSU sehr gut da. "Es liegen aber noch große Aufgaben vor uns, die bewältigt werden müssen", erklärte er und zählte unter anderem die Breitbandversorgung auf dem Land auf, die demografische Entwicklung in Bayern und den kommunalen Finanzausgleich.

Otto Hünnerkopf ging in seinen Rechenschaftsbericht auf die zwei Jahre seit den letzten Wahlen im Jahr 2011 ein. Das Jahr 2011 sei geprägt gewesen von Japan und Fukushima und der anschließenden Debatte über die Energieversorgung. "Wir wollen, dass wir bis in das Jahr 2022 auf 50 Prozent erneuerbare Energie zugreifen können. Heute liegen wir bei
34 Prozent", so der Kreisvorsitzende. Kopfzerbrechen bereite der Ausbau neuer Netze und die Speicherbarkeit von Energie. Wichtig sei ihm und seiner Partei dabei, dass der Strom auch für die Schwächeren in der Gesellschaft bezahlbar bleibe.

Kein schönes Ergebnis

Auch auf das Geschehen im Landkreis Kitzingen ging Hünnerkopf ein. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Dettelbach sei aus Sicht der CSU nicht schön gewesen. Er dankte Michael Schuba, der für die CSU ins Rennen gegangen war, aber gegen Christine Konrad (FW) unterlag, für seinen Einsatz.

Weiter bedankte sich der Vorsitzende bei allen Bürgern im Landkreis Kitzingen, die sich für die CSU für die 2013 stattfinden Landtag und Bezirk und die Bundestagswahlen zu Verfügung stellen.

Auch auf die Veranstaltung zum "Tag des Bieres" in Gnodstadt ging Hünnerkopf noch einmal ein. "Der Termin sollte für das Bier sein und auch so empfunden werden und keine politische Veranstaltung sein", erklärte er. Braumeister Sebastian Rank hatte sich sehr verärgert darüber gezeigt, dass die Veranstaltung in Gnodstadt oft als Wahlveranstaltung der CSU angesehen wird. Es gehe dabei, so Rank in seiner Ansprache am Tag des Biers, um den Erlass des Reinheitsgebots. Deshalb stellte weder die CSU ihre Kandidaten vor, noch hielt Landrätin Tamara Bischof eine Rede. "Schauen wir mal, wie es weitergeht, wenn sich die Gemüter wieder beruhigt haben", sagte Hünnerkopf.

1103 Mitglieder hat der CSU-Kreisverband Kitzingen, informierte Wahleiter Roland Keller, von 123 Kreisdelegierten waren 89 anwesend. Die Neuwahl ging zügig über die Bühne, Hünnerkopf wurde im Amt bestätigt.

Wahlergebnis:

Kreisvorsitzender: Dr. Otto Hünnerkopf

Vier stellvertretende Kreisvorsitzende: Burkard Klein, Iris Klose,Reinhold Kuhn und
Dr. Silvia von Krziwanek

Schriftführer: Barbara Becker, Barbara Rinke

Schatzmeister: Franz Schwab

Kassenprüfer: Günter Eisenhuth, Manfred Ziegler

14 Beisitzer: Dr. Werner Knaier, Josef Wächter, Michael Schuba, Dieter Haag, Katrin Blendel, Annemarie Mauer,
Harald Eger, Andrea Fieber, Sibylle Säger, Wilhelm Sturm, Dr. Bent Hanel, Stefan Güntner, Heidi Plömpel und Gertrud Schwab.





was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren