VOLKACH

Homöopathie in der Hausapotheke

Zur ersten Monatsversammlung im Winterhalbjahr hatte der Ortsverband Volkach des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) den Apotheker Udo Wawrzyniak eingeladen, der laut einer Mitteilung zum Thema „Homöopathie in der Hausapotheke“ referierte.
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Zur ersten Monatsversammlung im Winterhalbjahr hatte der Ortsverband Volkach des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) den Apotheker Udo Wawrzyniak eingeladen, der laut einer Mitteilung zum Thema „Homöopathie in der Hausapotheke“ referierte.

Homöopathie bedeutet wörtlich „ähnliches Leiden“ und ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren entwickelt wurde. Sie umfasst das Ähnlichkeitsprinzip, die Potenzierung und die Arzneimittelbilder.

„Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ sagte Hahnemann. Danach soll ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorruft wie die, an denen der Kranke leidet. Hierzu wurden ausgedehnte Tabellen (Repertorien) erstellt, mit deren Hilfe der Homöopath den Patienten und seine Krankheitserscheinungen einem Arzneimittelbild zuordnen kann.

Zur Herstellung der homöopathischen Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer sogenannten Potenzierung unterzogen, das heißt, sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Ethanol „verschüttelt“ oder mit Milchzucker verrieben. So werden auch giftige Stoffe zur Heilung eingesetzt. Je höher die Potenzierung, desto stärker die Wirkung, erläuterte Udo Wawrzyniak den Zuhörern.

Pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs werden die homöopathischen Arzneimittel als Kügelchen, Tropfen oder Tabletten eingenommen. Sie können die Schulmedizin begleiten, sollen sie aber nicht ersetzen

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