So viele Teilnehmer hatte das Schießen am Wiesentheider Kirchweih-Dienstag wohl noch nie. Insgesamt 318 Personen zielten auf die innere, schwarze Scheibe, so dass Bürgerhauptmann Karl Gropp bei der Preisverleihung von einem Rekord sprach.

Den besten Schuss auf das etwa 50 Meter entfernte Ziel gab diesmal Holger Wagner ab, der damit einen Preis im Wert von mehreren Hundert Euro gewann. Stifter des ersten Preises ist von je her das Haus Schönborn.

Als treffsicher erwies sich wieder Pfarrer Peter Göttke. Im Vorjahr hatte Göttke noch die Scheibe der Ehrengäste gewonnen, diesmal durfte er die Scheibe der Jungbürger mit nach Hause nehmen. Unter den 19 neuen, die erstmals mit dabei waren, war der Pfarrer dem Ziel am nächsten gekommen. Beim Schießen der Ehrengäste gewann diesmal Schwester Margit Herold. Die Scheibe der Avantgarde, die unter den Offizieren der Bürgerwehr und den Gewehrträgern ausgetragen wird, ging in diesem Jahr an Günter Böhm.

Beim Bürgerschießen landeten von den 318 Schuss 245 auf der kleinen, etwa 16 Zentimeter im Durchmesser großen Scheibe. 70 Schützen hatten die äußere weiße Scheibe erwischt, dreimal ging der Schuss komplett daneben. Hinter dem Sieger Holger Wagner landeten auf den weiteren Plätzen Erich Zink, der als Zweitplatzierter ein Schwein gewann, das von der Metzgerei Starz gestiftet wurde. Platz drei erreichte Ehrenfried Göb, der ein TV-Gerät erhielt, das von der Firma Göpfert spendiert wurde.

Die weiteren Platzierungen: 4. Franz Kederer, 5. Martin Skorepa, 6. Raimund Seger, 7. Karl Gropp, 8. Josef Laudenbach, 9. Holger Gropp, 10. Armin Dürr, 11. Markus Reisenleiter, 12. Stephen Seifert, 13. Graham Seiling, 14. Manfred Minkel-Gehlen, 15. Thorsten Zimmermann, 16. Markus Geiger, 17. Benedikt Schug, 18. Gerhard Fluhrer, 19. Volker Zink und 20. Günter Lang.

Bürgerhauptmann Gropp dankte Teilnehmern und Spendern der Preise sowie dem Wiesentheider Blasorchester für die musikalische Begleitung. Außerdem wies Gropp darauf hin, dass 2016 ein Jubiläum ansteht: 400 Jahre Bürgerwehr.