Großlangheim

Hohe Wertschätzung für den VdK-Ortsverband

"Große Anerkennung für die Vereinsarbeit und damit auch für die Großlangheimer Bürger" spendete Bürgermeister Karl Höchner bei der Jahresversammlung des Großlangheimer VdK-Ortsverbandes am Sonntagnachmittag im FC-Sportheim.
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VdK-Ortsverbandsvorsitzender Ernst Hart (links) und VdK-Kreisgeschäftsstellenleiter Hans-Peter Mai (Zweiter von rechts) ehrten bei der Jahresversammlung des Großlangheimer VdK-Ortsverbandes Josef Grebner, Markus Puchert, Georg Heinlein und Maria Sterk für Treue zum VdK. Foto: Winfried Worschech

"Große Anerkennung für die Vereinsarbeit und damit auch für die Großlangheimer Bürger" spendete Bürgermeister Karl Höchner bei der Jahresversammlung des Großlangheimer VdK-Ortsverbandes am Sonntagnachmittag im FC-Sportheim. Der Bürgermeister bestätigte dem Verein, dass er hohe Wertschätzung genieße, "denn wenn der VdK gebraucht wird, dann leistet er Hilfestellung für Möglichkeiten, die Gesetzeslage auszuloten". Der Dank des Bürgermeisters für die rührige Arbeit der Vorstandsmitglieder galt dabei besonders der Seniorenbeauftragten Renate Fleischmann.

Vereinsvorsitzender Ernst Hart, der 171 Mitglieder vermeldete, freute sich besonders über den sehr guten Besuch der Jahresversammlung. Im kurzen Rückblick auf 2018 ging er auf die traditionellen Veranstaltungen wie Bremserabend und Weihnachtsfeier und auf die Sammlung "Helft Wunden heilen", für die es immer schwerer werde, Sammler zu finden.Kritik übte Hart am Beitragsmodus an den Landesverband und daran, dass die Beitragsrückerstattung an die Ortsverbände zu gering ausfalle, "man kann deshalb sehr wenig unternehmen". Keine Einwände gab es in der Runde zu den Berichten von Schriftführer Ernst Fuchs und Kassenverwalterin Renate Fleischmann, die ein kleines Plus in der Jahresrechnung 2018 bilanzierte und sich bei der Gemeinde für die alljährliche Spende bedankte. "Die Besuche bei den älteren Leuten sind sehr willkommen", sagte sie als Seniorenbeauftragte.

Zur Beitragsregelung des Landesverbandes äußerte Kreisgeschäftsstellenleiter Hans-Peter Mai, dass auch er wie Ernst Hart ein Verfechter des Familienbeitrags sei, "aber das entscheidet der Landesverband". Zur Arbeit in der Geschäftsstelle sagte er, dass man strikt gehalten sei, sich bei Anträgen an die Satzung zu halten. Auch er bedankte sich für den Einsatz bei der Sammlung, "die im ländlichen Raum ganz gut funktioniert". Zu verschiedenen Sparten im Sozialbereich informierte er, dass es auch bei den Pflegegraden meist entsprechende Bewilligungen gebe, "solange die Sozialkassen gut aufgestellt sind. Ob es noch besser wird, ist zu bezweifeln, wenn man sieht, was alles aus der Pflegeversicherung finanziert werden soll". Mai wie auch darauf hin, dass der weitere Ausbau der stationären Pflege Kosten verursache.

Als "erfreulich" bezeichnete er die Steigerung der Renten seit 2010 und dass die Erziehungszeiten von Müttern, die vor 1992 Kinder bekamen, besser berücksichtigt werden. Zu loben sei auch trotz mancher Abschläge die bessere Bewertung der Erwerbsminderungsrente, "die teilweise höher liegt als die Altersrente".

Für 25-jährige Treue zum VdK wurden Margit Habermann, Markus Puchert und Maria Sterk geehrt. Zehn Jahre dabei sind Irene Endres, Josef Grebner, Klaus Habermann, Georg Heinlein, Christian Korb, Christian Pfannes und Jörg Ruft.

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