Hoheim

Hohe Auszeichnung für Winfried Söhnlein

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hoheim verlieh stellvertretender Landrat Paul Streng das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen nach 40 Jahren Dienstzeit an Winfried Söhnlein.
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Geehrte und Verantwortliche bei der Feuerwehr Hoheim (von links): Stellvertretender Landrat Paul Streng, Michael Kruggel, Matthias Gernert, Eva Söhnlein, Winfried Söhnlein, Harald Runde, Helga Heckelmann, Max Heckelmann, Christian Rudzki, Heidi Runde, Gerhard Kruggel, Monika Spannheimer, Oberbürgermeister Siegfried Müller und Dave Vierrether. Foto: Hartmut Hess

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hoheim verlieh stellvertretender Landrat Paul Streng das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen nach 40 Jahren Dienstzeit an Winfried Söhnlein. Kommandant Michael Kruggel listete mehrere Stationen Söhnleins in der Wehr auf, er war lange Jahre erster oder zweiter Kommandant und ist aktuell Kruggels Stellvertreter. "Ohne Menschen wie Herrn Söhnlein wäre unsere Leben nicht so sicher und würde unsere Gesellschaft nicht so funktionieren", sagte Paul Streng. Als Dank darf Söhnlein mit seiner Frau eine Woche im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain verbringen. 

Daneben überreichte Michael noch das Ärmelabzeichen für zehn Jahre Dienstzeit an Max Heckelmann. Vereinsvorsitzender Klaus Spannheimer ehrte Eva Söhnlein Heidi Runde, Harald Runde, Helga Heckelmann, Christian Rudzki und Manfred Hertkorn für zehn Jahre Mitgliedschaft, sowie Eva Söhnlein und Dave Vierrether für 20 Jahre. Den größten Blumenstrauß des Abends bekam die Frau des Vorsitzenden, Monika Spannheimer: Für ihre 20-jährige Vereinstreue bedankte sich Klaus Spannheimer mit Roten Rosen. Michael Kruggel übernahm außer der Reihe eine Vereinsehrung, da sein Vater Gerhard Kruggel ebenfalls 20 Jahre dem Verein die Treue hält.

Michael Kruggel listete vier Einsätze für die 26 Aktiven auf und erläuterte die ausgerichtete Stadtteilübung. "Das Feuerwehrauto ist seit geraumer Zeit mein Lieblingsthema", meinte Michael Kruggel und gab sich erleichtert, dass das Fahrzeug endlich im Mai oder Juni kommen soll. Jugendwart Manuel Fuchs erklärte, dass die Nachwuchsarbeit teilweise mit den anderen Stadtteil- und der Kitzinger Hauptwehr gestaltet wird und dass man aktuell mit Duncan Dubowy nur noch einen Jugendlichen habe, der noch in der Versammlung in die aktive Wehr übertrat. Alle Versuche, neue Jugendliche zu gewinnen, seien fehlgeschlagen. Klaus Spannheimer nahm die Versammlung als Anlass, das Engagement der Gerätewarte Max Heckelmann und Matthias Englert mit Präsenten zu würdigen.

Oberbürgermeister Siegfried Müller fand, dass die Hoheimer Wehr mit ihrem neuen Feuerwehrhaus und mit dem demnächst eintreffenden  neuen Einsatzfahrzeug sehr aufgestellt sei. Matthias Gernert, stellvertretender Kommandant der Kitzinger Wehr, schilderte, dass die Hoheimer Wehr mit ihrem neuen Fahrzeug mehr Schlagkraft bekomme und die Wehr künftig mehr Verantwortung übernehmen könne. Das führe dazu, dass es besonders für die Maschinisten mehr Übungsaufwand geben werde. 

Vorsitzender Klaus Spannheimer bezifferte den leicht gesunkenen Mitgliederstand auf 75 Personen und erinnerte an Aktivitäten wie drei Feuerwehrgerätehaus-Großputztage. Der Verein zeichnete für die Aufstellung des Maibaums verantwortlich und beteiligte sich zur Kameraden-Ehrung am Totensonntag. Klaus Spannheimer ging auf Aktivitäten wie den Vereinsausflug, dem Jubiläums-Besuch bei der Patenwehr in Hohenfeld, der Bremserabend, das Kesselfleischessen zur Kirchweih, sowie eine Adventsfeier für die Aktiven und Vorstandsmitglieder.

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