GEISELWIND

Herzlichen Glückwunsch, Manfred Kitzia!

Manfred Kitzia aus Geiselwind feiert 80. Geburtstag. In vielen Vereinen der Marktgemeinde ist der beliebte Mitbürger aktiv.
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Herzlichen Glückwunsch, Manfred Kitzia!

Manfred Kitzia aus Geiselwind feiert 80. Geburtstag. In vielen Vereinen der Marktgemeinde ist der beliebte Mitbürger aktiv.

Das Alter sieht man dem Jubilar kaum an, der so gut wie keine grauen Haare hat. Gut gelaunt begrüßte er bereits am Vormittag einige Gratulanten, wie Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel (unser Foto). Am Abend schaute der Singkreis Geiselwind vorbei und gratulierte dem seit über 30 Jahren aktiven Sänger und Musik-Liebhaber mit einigen Liedern.

Manfred Kitzia wurde im oberschlesischen Gleiwitz geboren und wuchs als Ältester mit fünf Geschwistern auf, bis die Polen 1950 die Familie aussiedelten. „Am Ostermontag, das weiß ich noch wie heute“, erinnert er sich. Alle Zahlen und Orte, die dann folgten, hat der Jubilar dank seines guten Gedächtnisses parat. Über Danzig zog seine Mutter mit den sechs Kindern nach Heiligenstadt, ins Lager Friedland bei Göttingen und schließlich nach Hammelburg. Manfred Kitzias Vater lebte zu der Zeit bereits in Geiselwind und fand seine Familie durch den Suchdienst des Roten Kreuzes wieder. In Kitzingen angekommen, holte ein Lkw der Firma Reinlein, bei der der Vater damals arbeitete, die Familie ab. In Geiselwind fanden sie dann ihre neue Heimat. Zunächst verdiente Manfred Kitzia sein Geld im Sägewerk. 1960 wechselte er für vier Jahre zu den Vereinigten Spediteuren nach Würzburg, ehe er sich um eine Stelle bei der Autobahnmeisterei in Geiselwind bewarb. Dort begann er im Oktober 1964 und blieb bis zu seinem krankheitsbedingten Vorruhestand 1993. 1961 heiratete er seine Frau Betty. Beide bauten wenig später ihr Häuschen in Geiselwind, wo sie mit ihren beiden Kindern wohnten. Im Ort war und ist Manfred Kitzia beliebt und bekannt, auch weil er bei vielen Vereinen mitmachte. Ob einst als Fußballer beim TSV, bei der Feuerwehr oder beim Singkreis: Er ging und geht gerne unter die Leute. Heute bastelt und tüftelt er gerne, zum Beispiel an seiner Modelleisenbahn, die im Dachgeschoss steht. Dazu hört er Volksmusik. Foto: ANDREAS STÖCKINGEr

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