LANDKREIS KITZINGEN

Helfer zum Schutz der Kleinsten

Das Netzwerk zum Schutz der Kleinsten festigt sich. Zum dritten Mal kam der Runde Tisch „Frühe Hilfen“ unter der Leitung von Yvonne Bilz und Cornelia Röder, den Mitarbeiterinnen der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi-Fachdienst Frühe Hilfen) am Landratsamt, zusammen. Deutlich wurde: Die Treffen seien wichtig, teilt das Landratsamt mit.
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Der Runde Tisch Frühe Hilfen: Wichtige Treffen zum Schutz der Kleinsten, die die Kinderschutzstelle am Landratsamt organisiert. Foto: Foto: CORINNA PETZOLD

Das Netzwerk zum Schutz der Kleinsten festigt sich. Zum dritten Mal kam der Runde Tisch „Frühe Hilfen“ unter der Leitung von Yvonne Bilz und Cornelia Röder, den Mitarbeiterinnen der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi-Fachdienst Frühe Hilfen) am Landratsamt, zusammen. Deutlich wurde: Die Treffen seien wichtig, teilt das Landratsamt mit.

„Es ist gut, dass ich beim Runden Tisch dabei bin, um Kollegen anderer Bereiche kennenzulernen“, erklärte eine Vertreterin der Kindergärten. Eine Hebamme betonte: „Gut, dass es die Koki gibt, ich hole sie gerne ins Boot.“ Konsens herrschte darüber, dass sowohl die Koordinierende Kinderschutzstelle als auch der Runde Tisch „Frühe Hilfen“ Bausteine zum Schutz der Kleinsten sind, so die Mitteilung außerdem. Es werden Hemmschwellen abgebaut, Informationen ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Jedes Treffen steht unter einem Schwerpunkt. Aktuell gab Bernd Adler vom Allgemeinen Sozialen Dienst des Landratsamts einen Überblick über die Angebote des Jugendamts. Zum einen gebe es die Verwaltung, die unter anderem die Bereiche Vaterschaftsanerkennung, Unterhaltsvorschuss oder Tagespflege abdecke. Zum anderen den pädagogischen Bereich mit den Bezirkssozialarbeitern im Allgemeinem Sozialen Dienst, dem Pflegekinderfachdienst, der Fachdienst Frühe Hilfen und der Jugendsozialarbeit an Schulen. „Ein Großteil unserer Arbeit macht die Beratung aus“, erklärte Adler. Die Kunst und die Schwierigkeit der Arbeit bestehe darin, die Betroffenen dazu zu motivieren, Hilfe zu beantragen und anzunehmen: „Wir können das nicht vorschreiben.“

Außerdem ging Bernd Adler auf die Möglichkeit der anonymen Fallberatung ein. Die könne man zum Beispiel als Hebamme oder Erzieherin in Anspruch nehmen, wenn man unsicher ist, ob das Wohl des Kindes gefährdet ist und wie man weiter vorgehen soll.

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