MAINBERNHEIM

Heißer Auftritt des Landesvorsitzenden

Florian Pronold, Vorsitzender der Bayern-SPD, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und Mitglied in Peer Steinbrücks Kompetenzteam, besuchte den Ortsverein in Mainbernheim. Auch dort wurde der 150. Geburtstag der Partei gefeiert.
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SPD-Prominenz im Städtchen: Florian Pronold, vorderster Sozialdemokrat in Bayern (Zweiter von links), feierte (auch) in Mainbernheim den 150. Geburtstag der SPD. Weiter im Bild: (von links) Robert Finster (stellvertretender Landrat), Kandidatin Doris Aschenbrenner, Heinz Galuschka (Kreisvorsitzender) und Ortsvereinsvorsitzender Oskar Münzer. Foto: Foto: HELMUT KILIAN
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Florian Pronold, Vorsitzender der Bayern-SPD, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und Mitglied in Peer Steinbrücks Kompetenzteam, besuchte den Ortsverein in Mainbernheim. Auch dort wurde der 150. Geburtstag der Partei gefeiert.

Nach dem Empfang im Rathaus und dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt wurde im Hof der Turmschänke in der Altstadt das Jubiläum gefeiert. In seiner halbstündigen Rede zog Pronold bei tropischer Hitze die Zuhörer in seinen Bann, teilt der Ortsverein mit. „Wir wollen keine Umfragen gewinnen, wir wollen die Wahlen gewinnen“, lautet die Überschrift des Beitrags der SPD zum prominenten Besuch. Der Regierung warf er „Etikettenschwindel im großen Maße“ vor, als er auf das Thema Betreuungsgeld zu spreche kam. Es sei eine „Fernhalteprämie“ von den Kita-Plätzen. „Die Haushaltsmittel für das Betreuungsgeld gehören abgeschafft und müssen den Kommunen zur Verfügung gestellt werden, damit sie für die Familien und die Kinder aktiv werden können.“ So habe es die SPD vor, wenn sie im Herbst an die Regierung kommt. Auch hat Florian Pronold die Situation der Arbeitswelt im Landkreis angeprangert. „Was da in einigen Betrieben abläuft, ist unwürdig. Anstand und Würde muss wieder in die Arbeitswelt kommen“, rief er unter Applaus den Gästen zu.

Der politische Streifzug von Pronold endete in der Wahlwerbung für die Spitzenkandidaten der Partei, Christian Ude für Bayern und Peer Steinbrück für Deutschland – sowie für die Stimmkreis-Kandidatin Doris Aschenbrenner.

Anschließend wurde den Anwesenden Kabarett und Satire geboten. „Edgar und Irmi“, ein fränkisches Ehepaar, machten sich über die lokalen und weltpolitischen Ereignisse her. Schwarzer Humor war angesagt, teilt die SPD mit.

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