HEINRICH NEUBAUER

Heinrich Neubauer wurde 80

Heinrich Neubauer aus Wiesenbronn feierte am Freitag seinen 80. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählte auch Landrätin Tamara Bischof.
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aus Wiesenbronn feierte am Freitag seinen 80. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählte auch Landrätin Tamara Bischof. „Ich habe früh das arbeiten und entbehren gelernt“, erzählte der Gastwirt mit Leib und Seele seiner Großfamilie und Ehrengästen. Für eine große Feier gab es einen doppelten Anlass, feierten die Neubauers neben dem 80. Geburtstag auch noch das 150-jährige Bestehen ihres Gasthofs „Schwarzer Adler“.

Heinrich Neubauer erblickte am 1. November 1933 das Licht der Welt und wuchs in einem Elternhaus auf, in dem die Arbeit nie ausging. Denn die Neubauers waren damals Winzer, Landwirte, Gastronomen und hatten noch dazu eine Bäckerei. Im Jahr 1948 startete Heinrich Neubauer seine Bäckerlehre in Würzburg und übernahm später den elterlichen Betrieb. Er war der treibende Motor dafür, dass die Neubauers den Betrieb grundlegend modernisierten. Ende 1971 gaben die Neubauers die Bäckerei auf und erweiterten das Gasthaus.

1962 heiratete er seine Frau Gertrud (geborene Nürnberger) aus Rüdenhausen, die ihm vier Kinder schenkte. Die Großfamilie Neubauer mit den Kindern und sieben Enkelkindern ließ am Freitag ihren „Opa Heiner“ hochleben und sein Enkelchor sang ihm gedichtete Lied-Strophen vor. Von der Großfamilie fehlten nur die älteste Tochter († 2009) und die erkrankte Gertrud Neubauer, die in Sickershausen in einem Pflegeheim betreut wird. Heinrich Neubauer war ein Gastwirt mit Leib und Seele, der die Geselligkeit und den persönlichen Kontakt zu seinen Gästen pflegte. Den Betrieb übergab er 1997 einen seinen Sohn Friedhelm Neubauer und dessen Frau Marion Neubauer. Sie entwickelten Gasthaus und Hotel weiter und investierten kräftig in den Erweiterungsbau, der im Frühjahr 2009 eingeweiht wurde.

Den örtlichen Gesangverein gibt es seit 1893, „seitdem bis heute sang und singt immer ein Neubauer mit“, sagte der Jubilar voller Stolz. Er selbst schon seit über 50 Jahren. Nachdem der Posaunenchor zur Kaffeezeit ein Ständchen gespielt hatte, freute sich Neubauer schon auf den Abend, als der Gesangverein singend gratulierte, sei das Singen doch das einzige Hobby in seinem arbeitsreichen Leben gewesen. Text & Foto: Hartmut Hess

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