SOMMERACH

Halbe Million Euro für Bauarbeiten

Gemeinderat verabschiedet Haushalt: 200 000 Euro für den Parkplatz am Schwarzacher Tor – Schulden werden abgebaut
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Im Investitionsprogramm der Gemeinde Sommerach ist auch die zweite Rate in Höhe von 50000 Euro für die Renovierung der Pfarrkirche (unser Foto vom September 2017). Foto Walter Braun

Nach umfangreichen Beratungen wurde in der Jahresabschlusssitzung des Sommeracher Gemeinderates der Haushalt 2018 einstimmig verabschiedet. Bürgermeister Elmar Henke sprach vom zweitgrößten Haushalt der vergangenen zehn Jahre.

Das Gesamtvolumen beträgt 3,5 Millionen Euro. Davon 729 000 Euro auf den Vermögenshaushalt, der in der Hauptsache die Investitionen umfasst. Erfreulich sei, dass man bereits im vierten Jahr in Folge keinen Kredit in Anspruch nehmen wird. Weiter reduzieren werden sich die Schulden, und zwar von 983 000 auf 928 000 Euro. Dadurch sinkt die Pro-Kopf- Verschuldung zum Jahresende 2018 von 740 auf 698 Euro. Als positiv wertete Henke die Erhöhung der Rücklagen um 80 000 Euro auf nunmehr 480 000 Euro sowie die Zuführung von 380 000 aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt.

Die Steuerkraft Sommerachs liegt mit 798 Euro je Einwohner acht Prozent über den Durchschnitt (736 Euro). Unverändert bleiben die Steuerhebesätze, die seit zehn Jahren bei der Grundsteuer A und B jeweils 350 und bei der Gewerbesteuer 380 Prozentpunkte betragen.

Zum Investitionsprogramm der Gemeinde: Insgesamt sind es zirka 500 000 Euro, die bei verschiedenen Vorhaben umgesetzt werden sollen. Auf der Liste ganz oben stehen der Parkplatz am Schwarzacher Tor mit 200 000 Euro, die Neugestaltung des Knotenpunktes Engelsberg mit 154 000 Euro, die Renovierung der Pfarrkirche, sprich die Zahlung der zweiten Rate in Höhe von 50 000 Euro, Ausgaben für die Flurbereinigungsmaßnahme 5 mit 30 000 Euro und die Friedhofsumgestaltung sowie der Kindergartenumbau und die Bauarbeiten am Feuerwehrhaus in Höhe von jeweils 20 000 Euro.

Wichtigste Einnahmen des Verwaltungshaushaltes sind der Einkommensteueranteil mit 775 000 Euro, die Gewerbesteuer mit 350 000 Euro, die Schlüsselzuweisungen mit 340 000 Euro oder die Kanalgebühren mit 253 800 Euro. Auf der Ausgabenseite sind es vor allem die Kreisumlage mit 556 000 Euro, die Zuschüsse an soziale Einrichtungen (479 800), die Zuschüsse an den Abwasser-Zweckverband Schwarzach (293 500) sowie die Personalkosten mit 243 200 Euro, die besonders ins Gewicht fallen.

Dickste Brocken auf der Einnahmeseite des Vermögenshaushaltes sind zum einen die Zuführung vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 381 500 Euro und zum anderen die Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen mit 322 500 Euro. Dem gegenüber stehen Ausgaben für den Tiefbau in Höhe von 441 000 Euro oder für Hochbaumaßnahmen in Höhe von 468 000 Euro.

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