Volkach

Gutes Miteinander als A und O der Arbeit

Beim Förderverein Volkacher Blasorchester läuft es dank vieler Helfer richtig rund. Auch die neue CD, die in viertägiger Studioarbeit aufgenommen wurde, kommt gut an.
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Der neue Vorstand des Fördervereins Volkacher Blasorchester: (von links) Vorsitzende Stefanie Freibott, Judith Stöcklein (Kassier), Christian Zang (zweiter Vorsitzender), Kerstin Pohli (dritte Vorsitzende) und Renate Schneider (Schriftführerin). Foto: Peter Pfannes

34 000 Euro hat der Förderverein Volkacher Blasorchester im zurückliegenden Jahr in seine vier Orchesterformationen investiert. Viele Aktionen ehrenamtlicher Helfer, eine eigene Musik-CD und die 160 fördernden Mitglieder haben diese enorme Summe ermöglicht. Am Montag zogen die Verantwortlichen der Gemeinschaft in ihrer Hauptversammlung positive Bilanz.

Flott verliefen die Neuwahlen. Erste Vorsitzende bleibt Stefanie Freibott. Im engeren Vorstand arbeiten zweiter Vorsitzender Christian Zang, dritte Vorsitzende Kerstin Pohli, Schriftführerin Renate Schneider und Kassiererin Judith Stöcklein mit. Als Beisitzer unterstützen Franziska Müller, Ute Freibott, Anja Hirt, Johanna Hofmann, Christian Schlier und Felix Engert die Chefetage. Kassenprüfer sind Peter Haupt und Franz-Josef Zwicker.

Freude über überregionale Erfolge

Großes Lob erhielten die Akteure von Musikschulleiter Oskar Schwab, der vor allem den aktiven Musikern dankte. Im Symphonischen Blasorchester (SBO) musizieren 82 junge und junggebliebene Instrumentalisten, im Jugendblasorchester sind es 53. Das Nachwuchsorchester hat 38 Mitglieder, in der Bläserklasse spielen 24 Musiktalente zusammen.

Schwab freute sich besonders über die überregionalen Erfolge. So nahmen das Nachwuchsorchester und das Jugendblasorchester, beide unter der Regie von Armin Stawitzki, mit "ausgezeichnetem Erfolg" an den Wertungsspielen 2018 teil. Das Symphonische Blasorchester erreichte mit seinem stellvertretenden Leiter Manuel Scheuring einen "sehr guten Erfolg" in der Höchststufe.

Dirigent Armin Stawitzki gab in seinem Bericht zu verstehen, dass es den jungen Musikern zu keiner Zeit langweilig wurde. Bei insgesamt 22 Auftritten konnten die Orchester das Erlernte einem breiten Publikum darbieten. Zwar sei die Besetzung im Nachwuchsorchester momentan "sehr dünn", aber ausgeglichen, so Stawitzki. Er blickte zuversichtlich nach vorne, vor allem weil aus der Bläserklasse immer wieder motivierte Kinder und Jugendliche nachrücken. Sein Fazit: "Es hat wieder Spaß gemacht mit Euch zu arbeiten."

Die CD des SBO ist vielbeachtet

Im Bericht von Dirigent Ernst Oestreicher, den Manuel Scheuring vortrug, stand die neue CD des SBO "Klang.Erlebnis.Volkach" im Mittelpunkt. Der zum Jahreskonzert 2018 erschienene Tonträger sei vielbeachtet. Er präsentiere Engagement, Leistungsstand und Niveau der Orchestermitglieder, die vier Tage im Pfarrheim voll konzentriert Studioarbeit verrichteten.

Die Vorsitzende Stefanie Freibott stellte in ihrem Rückblick fest. "Die Änderung unseres Vorstandsnamens von Förderverein Jugendblasorchester Volkach e.V zu Förderverein Volkacher Blasorchester e.V. sorgt jetzt für mehr Transparenz unseres Vereins." Um die Aufnahme der CD durch den Bayerischen Rundfunk zu unterstützen, habe man lange gespart. Zudem für die Bewirtung am ganzen Wochenende gesorgt. Das tolle Ergebnis zeige, dass sich das Engagement für solche Aktionen lohnt.

Einnahmen hatte man vor allem durch Bewirtungen bei Musikschultag, Serenade, Weinfest, Jahreskonzerten, Wertungsspielen und Probenwochenenden. Freibott dankte allen Beteiligten und meinte: "Ein gelungenes Miteinander ist das A und O guter Vereinsarbeit und deswegen macht es mir so Spaß, in diesem Gremium mitzuarbeiten." Mit Blick nach vorne will sie Raum für konstruktive Kritik und Neues einräumen sowie die Werbetrommel für Neumitglieder rühren.

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