MARKTBREIT

Gutes Beispiel Wiesentheid

Zum Standpunkt „Im Wahlkampf für Transparenz – nicht beim Bürgermeister-Gehalt“ vom 8. Mai (Gemeinderat Marktsteft):
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Lassen wir uns doch nicht von fadenscheinigen Bemerkungen bezüglich der Veröffentlichung von Ratsprotokollen mit dem Vermerk auf Datenschutz abspeisen. Für mich ist entscheidend, dass der Bürger endlich eingebunden wird. Was sowohl den Marktbreiter Bürger betrifft als auch maßgeblich zur Stadtentwicklung beiträgt, da sollte der Bürger mit eingebunden werden. Und das hat nichts mit Datenschutz zu tun. Die Zeiten der Monarchie gehören schon längst der Vergangenheit an, auch wenn das bei einigen noch nicht angekommen ist. Dazu gehören: mehr Miteinander pflegen, den mündigen Bürger mit einbinden, ihn seine Bedenken äußern lassen, genau zuhören und darauf gut eingehen. Was ist schwierig an der Debatte, künftig mehr Transparenz zuzulassen – wo ist das Problem? Was die Aussage von Frau Ebert bezüglich der Bezüge der Bürgermeister, betrifft - ich zitiere: ,Wir haben da eine andere Rechtsauffassung als das Landratsamt Main-Spessart‘ hätte sie auf Art. 52 Abs. 2 der bayerischen Gemeindeordnung verweisen müssen. Diese besagt: 1. Die Sitzungen sind öffentlich, soweit nicht Rücksichten auf das Wohl der Allgemeinheit oder auf berechtigte Ansprüche einzelner entgegenstehen. 2. Über den Ausschluss der Öffentlichkeit wird in nichtöffentlicher Sitzung beraten und entschieden. Es liegt also im Ermessen der Bürgermeister und ist durchaus zulässig. Wiesentheid geht hier mit gutem Beispiel voran und hat die Vergütungen der Mandatsträger transparent gemacht.

Andrea Reitz, 97340 Marktbreit

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