DETTELBACH

Gute Werbung für die Arbeit der Feuerwehr

Anerkennung und großes Lob erntete die Feuerwehr Dettelbach bei der Feier des 150-jährigen Bestehens. So zeigte sich Bürgermeisterin Christine Konrad beim Ehrenabend im Historischen Rathaus „froh darüber, dass es Menschen gibt, die einem Ehrenamt nachgehen und dafür sogar ihr Leben für andere riskieren“.
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Ehrenmitglieder: Die Feuerwehr Dettelbach mit Vorsitzendem Christoph Maier an der Spitze (von links) ernannte Kurt Tausch, Klaus Ludwig und Dankmar Zeumer bei der Feier ihres 150-jährigen Bestehens zu Ehrenmitgliedern. Foto: Feuerwehr Dettelbach
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Anerkennung und großes Lob erntete die Feuerwehr Dettelbach bei der Feier des 150-jährigen Bestehens. So zeigte sich Bürgermeisterin Christine Konrad beim Ehrenabend im Historischen Rathaus „froh darüber, dass es Menschen gibt, die einem Ehrenamt nachgehen und dafür sogar ihr Leben für andere riskieren“.

53 Aktive, darunter neun Frauen, hat die Stützpunktwehr derzeit; auch über den relativ hohen Frauen-Anteil freute sich die Bürgermeisterin, genauso wie sie die Jugendarbeit lobte. Den Rahmen der Feier nutzte sie, um auch eine breite Öffentlichkeit über die wertvolle Arbeit der Feuerwehr zu informieren. Schließlich wäre die Stadt ohne die Freiwilligen verpflichtet, eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen.

Ebenso wie die Bürgermeisterin Christine Konrad würdigte Landrätin Tamara Bischof die Leistungen der Feuerwehr im Ernstfall und bei Übungen und überreichte den Verantwortlichen des Vereins eine Spende. Eine Spende gab es auch von Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm, und zwar ein Zelt für die Jugendgruppe, der er eine „hervorragende und vorbildliche Arbeit“ attestierte. Außerdem überreichte er eine Geldspende im Namen des Feuerwehrverbandes. Wie wichtig die Ausbildung und das Training sind, unterstrich der Kreisbrandinspektor.

Für die Vereine aus der Stadt, deren Vertreter neben den Feuerwehrleuten unter den geladenen Gästen der Feier waren, entbot Gerald Göb vom 1.FC Nürnberg-Fanclub Grüße. Mehr noch: Er und sein Vereinskamerad Robert Degen überraschten den Vorsitzenden Christoph Maier und den Kommandanten Ludwig Ehmer mit einem 750-Euro-Scheck der Club-Fans.

Überhaupt darf die Feuerwehr auf die finanzielle Hilfe vieler Dettelbacher zählen. So wurde der Ehrenabends auch zum Dank-Abend an die Sponsoren und Gönner. Alleine in diesem Jubiläumsjahr stifteten Firmen nach einem Aufruf fast 6000 Euro, die auch für die Jugendarbeit genutzt werden.

Eine Reihe von Ehrungen standen auf dem Programm: Helmut Lotter wurde für 25 Jahre bei der aktiven Wehr ausgezeichnet; Walter Bauer und Arnulf Hanf sind schon seit 40 Jahren zur Stelle, wenn es ernst wird. Das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhielt Dieter Lohr. Er ist Atemschutzgerätewart und Leiter der Atemschutzwerkstatt für Dettelbach und die Ortsteile sowie Ausbilder.

Kurt Tausch, Dankmar Zeumer und Klaus Ludwig wurden wegen ihrer besonderen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt. Schließlich gab es eine interne Ehrung für diejenigen, die beim Umbau des Gerätehauses viele Stunden ihrer Freizeit opferten: Kommandant Ludwig Ehmer, sein Stellvertreter Michael Weickert und Kurt Tausch.

Die Jubiläumsfeier, die Jugendwartin Sandra Ehmer moderierte, war keine trockene Angelegenheit: Musikalische Beiträge und eine Weinprobe, durchgeführt von Arnulf Hanf, lockerten den Abend auf. Dazu spielte die Stadtkapelle auf. Einen Blick in die Geschichte der Wehr, unterlegt mit Bildern, gewährte Dankmar Zeumer den Gästen und ging hierbei auch auf die Jahre ein, in denen es um den Brandschutz und die Sicherheit in der Stadt beileibe nicht so gut bestellt war, wie das heutzutage der Fall ist.

Schon das ganze Jubiläumsjahr über hat die Dettelbacher Feuerwehr für ihre Arbeit geworben. So beteiligte man sich bei den Adventsstationen, beim Faschingsumzug des Landkreises mit einem selbstgebauten Feuerwehrauto, einer Ausstellung zum Weinfest im Juni, dem Fest in der Anlage im Juli, der Geräteausstellung am Kirchweihsonntag (30. August), am Tag der offenen Tore (13. September) mit Vorführungen und einer Leistungsprüfung sowie der Ausstellung der Rettungsdienste.

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