Kleinlangheim

Gutachten unter dem Grenzwert

Wegen eines Normenkontrollverfahrens warn für das Baugebiet Am Graben in Kleinlangheim weitere Gutachten nötig geworden. In der Sitzung des Gemeinderates Kleinlangheim gab Bürgermeisterin Gerlinde Stier Ergebnisse bekannt: Im Falle der Bebauung sei keine Beeinträchtigung des benachbarten Wohngebiets festzustellen.
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Wegen eines Normenkontrollverfahrens warn für das Baugebiet Am Graben in Kleinlangheim weitere Gutachten nötig geworden. In der Sitzung des Gemeinderates Kleinlangheim gab Bürgermeisterin Gerlinde Stier Ergebnisse bekannt: Im Falle der Bebauung sei keine Beeinträchtigung des benachbarten Wohngebiets festzustellen.

Im ergänzenden Lärmgutachten des Büros TIG Ingenieure steht, "dass weder Tag noch Nacht eine Überschreitung des Lärmpegels und somit keine Verschlechterung besteht", was der Gemeinderat billigend zur Kenntnis nahm. Ebenso das Ergebnis des Luftschadstoffgutachtens des Büros Hoock Farny Ingenieure, das besagt, dass die Gesamtbelastung aufgrund des Verkehrs auf der 2272 und den Straßen des Neubaugebiets "sehr deutlich" unter den Grenzwerten liegt. Die Bürgermeisterin gab bekannt, dass Mitte Juli noch ein Schriftsatz des Klägers wegen der Namensnennung im Mitteilungsblatt vorlag, das im Landratsamt mit dem Ergebnis geprüft wurde, dass der Name genannt werden durfte.

Weitere Punkte aus der Sitzung:

Zum derzeitigen Stand des Hochwasserschutzkonzepts, das den Dorfschätzeverbund nach Aussage der Bürgermeisterin schon einige Jahre beschäftigt, sagte sie, dass eine neue Berechnung des sogenannten 100-jährigen Hochwassers notwendig werde, "was aber für Kleinlangheim bezüglich der Überflutungsflächen keine wesentliche Änderung ergeben wird".

Der Rat war sich einig, dass im Falle der Brücke von der Wiesenbronner Straße zum Bühl Handlungsbedarf besteht. Die Brücke wird in Angriff genommen, wenn die Leute vom Bauhof genügend Zeit haben, was der Rat geschlossen befürwortete.

Für eine Photovoltaikanlage auf der Flurnummer 9 in Haidt wird eine Strommess- und Anschlussstelle notwendig. Die Bürgermeisterin verwies darauf, dass aufgrund der beengten Verhältnisse der Stromkasten auf die andere Straßenseite auf öffentlichem Grund von der Firma N-ergie installiert werden müsse, was der Rat einstimmig befürwortete.

Das digitale Zeitalter hält Einzug in die Schulen. Zu den Investitionskosten für das digitale Klassenzimmer gibt es eine 90-prozentige staatliche Förderung. Die notwendigen Anschaffungen werden über eine Fachfirma laufen, kündigte Stier an.

Keine Einwände gab es zur Restaurierung des Sandsteinportals der Friedhofskapelle, die die evangelische Kirchengemeinde beantragte. Pfarrer Harald Vogt lud zum Gemeindefest am 6. Oktober ein. Bei den Fußballspielen wird sich nach Möglichkeit auch ein Ratsteam beteiligen.

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