Gnodstadt
Glück

Gut gewürfelt ist halb gespart

Mit einem glücklichen Würfelhändchen konnten die Besucher des Gnodstadter Weißbierweinfestes am Freitag bares Geld sparen.
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Nachdem sich der Besucherstrom zum Gnodstadter Weißbierweinfest am Freitag anfangs sehr in Grenzen gehalten hatte, bildete sich ab 21.30 Uhr am Eingang zur Reiterhalle eine lange Schlange. Das lag zum einem daran, dass die Verantwortlichen an der Kasse die Ausweise der Jugendlichen genau kontrollierten. Zum anderen begann die Party ausnahmsweise schon an der Kasse: Die Besucher mussten nicht einfach Eintritt zahlen, sondern durften ihn sich erwürfeln...

Diese Eintrittsprozedur war gespickt von Lachen - aber auch dem einen oder anderen Fluch: Wer die Zahlen von eins bis drei würfelte, musste nur 3 Euro Eintritt bezahlen, wer aber eine Vier, Fünf oder Sechs warf, hatte das Pech, den vollen Betrag von 5 Euro berappen zu müssen. Nicht gerade gerecht - aber lustig, fanden zum Beispiel Vanessa, Carolin, Jasmin und Anna aus Kitzingen. Sie waren zum ersten Mal beim Weißbierweinfest - das zum dritten Mal mit dem Untertitel "Roll the Dice" (Wirf den Würfel) für die Würfelaktion warb. "Das Glück auf diese Art herausfordern zu können, gibt dem Abend schon am Anfang einen besonderen Kick", waren sich die Vier einig. Zumal es ja nichts zu verlieren gab: 5 Euro wäre ohne Würfeln der reguläre Eintrittspreis gewesen.
Genau das war das Ziel vom Organisationsteam, zu dem auch Verena Auer gehört: Einen Spaßfaktor sowie die Chance auf einen verbilligten Eintritt zu schaffen. "Vor drei Jahren überlegten wir, wie wir das Fest attraktiver gestalten könnten." Da hatte Christina Full die Idee mit den Würfeln.

Das Fest mit dem kuriosen Namen organisiert die Landjugend schon seit 1991. Das Angebot der Getränke wurde erweitert, um auch die Weinfreunde zufriedenstellen zu können. Auch in der Bar gab es zweimal am Abend eine Happy Hour. Das funktionierte genauso wie am Eingang: Bei eins, zwei oder drei musste man für ein Getränk nur den halben Preis zahlen. Auch diese Idee wurde von den Besuchern von Anfang an gut angenommen.

Mehr Helfer wären schön


Nur teilweise zufrieden zeigte sich Auer hingegen mit den bisherigen Vorbereitungen des Weißbierweinfestes. Bei der Vorbereitung und dem Aufbau habe alles sehr gut geklappt. "Aber es könnten mehr Helfer da sein." Die Jugendlichen - vor allem die Mädchen - sind nicht gerade mit Feuereifer dabei, wenn es darum geht, alles für das Fest auf- und abzubauen. Aber das gehört nun mal dazu. Immerhin: Zwischen 15 und 20 Jugendliche waren bei den Vorbereitungen im Einsatz. An den Abenden selbst ist das Engagement groß: 35 junge Erwachsene helfen mit, damit alles läuft - und die Würfel rollen.
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