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VOLKACH

Grüne Celina: Nein zum Hotel am Volkacher Mainufer

Die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina unterstützt in der Debatte um das Mainhotel die Grünen vor Ort. Sie erklärt, was für sie besonders schützenswert ist.
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Kerstin Celina, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Unterfranken. Foto: Foto: Richard Schönherr

Die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina unterstützt in der Debatte um das Mainhotel ihren Ortsverband der Grünen. In ihrer Stellungnahme sieht sie den Main bei Volkach als „bedeutsame Kulturlandschaft in Gefahr“.

Schutz der bedeutsamen Kulturlandschaft

„Auf optische Beeinträchtigungen historischer, weithin sichtbarer und das Landschaftsbild prägender Bauten einschließlich Umgebung und Sichtbeziehungen sollte verzichtet werden, u. a. […] Alter Main zwischen Volkach und Dettelbach“, so lauten die Vorgaben für den Titel „bedeutsame Kulturlandschaften“ des Bayerischen Landesamts für Umwelt“ „Das heißt, das außergewöhnlich schöne Landschaftsbild am Main, das die Region schon seit Jahrzehnten prägt, wird geopfert“, gibt Kerstin Celina zu Bedenken. „Ein Hotel in dieser Höhe wird das Landschaftsbild dauerhaft beeinträchtigen und das, was da verloren geht, kann gar nicht ausgeglichen werden. Landschaft muss vor Ort erhalten werden, genau da, wo sie besonders schön ist.“

Ebenso wie der Bund Naturschutz und die Bürgerinitiative, spricht sich Kerstin Celina deshalb gegen den Neubau aus. Auch, weil dieser im Volkacher Hochwasserbereich geplant ist. „Starkregen und Hochwasserereignisse nehmen immer mehr zu und hier wird außerhalb des bestehenden Bebauungsplans, in einem Hochwassergebiet, weitere Fläche versiegelt“, so Kerstin Celina. „Das ist unverantwortlich.“

Sorge um Überschwemmungsgebiet

Celina hofft, dass möglichst viele Volkacher am Sonntag diese Chance der Mitbestimmung wahrnehmen. Sie hofft auf eine Mehrheit gegen den Bau des Hotels. „Nachhaltige Stadtentwicklung muss nicht in einem Überschwemmungsgebiet stattfinden. Der Hotelbau stünde mutmaßlich nur am Beginn; weitere Bauprojekte in diesem Gebiet könnten folgen – mit allen negativen Konsequenzen für den Fluss, die Retentionsflächen und das Landschaftsbild am Main“, endet ihre Stellungnahme.

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