Großlangheim

Großlangheim bei Tierheimfinanzierung dabei

Der Neubau des Kitzinger Tierheims beschäftigt seit Jahren Stadt und Landkreis Kitzingen. Das bestätigt auch ein Schreiben des Kreisverbands des bayerischen Gemeindetags, das Bürgermeister Karl Höchner in der Sitzung des Großlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend verlas. Bei der Finanzierung des Neubaus, der zwischen 2,4 und 2,6 Millionen kosten dürfte, ist die Gemeinde Großlangheim dabei. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig.
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Der Neubau des Kitzinger Tierheims beschäftigt seit Jahren Stadt und Landkreis Kitzingen. Das bestätigt auch ein Schreiben des Kreisverbands des bayerischen Gemeindetags, das Bürgermeister Karl Höchner in der Sitzung des Großlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend verlas. Bei der Finanzierung des Neubaus, der zwischen 2,4 und 2,6 Millionen kosten dürfte, ist die Gemeinde Großlangheim dabei. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig.

Da die Finanzmittel des Kitzinger Tierschutzvereins nicht ausreichen und die Kommunen für Fundtiere zuständig sind, die dann an das Tierheim abgegeben werden, war man sich im Gemeindetag-Kreisverband im Februar dieses Jahres einig, das neue Heim mitzufinanzieren, da es eine Deckungslücke von etwa 1,5 Millionen Euro geben werde, nachdem der Kreistag einen Zuschuss von 300 000 Euro in Aussicht stellte. Um die Deckungslücke durch ein Darlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren zu schließen, ist ein jährliches Entgelt der Kommunen notwendig. Nachdem bisher in der Regel im Jahr 70 Cent pro Einwohner an das Tierheim gezahlt wurden, müsste nun ein Betrag von 1,5 bis 1,7 Euro bezahlt werden, so der Vorschlag des Kreisverbands.

Endgültiger Pro-Kopf-Betrag steht noch nicht fest

Das Großlangheimer Ratsgremium stimmte geschlossen dafür, sich anteilmäßig an der Tilgung und der noch zu ermittelnden Zinsbelastung zu beteiligen, weshalb der endgültige Betrag der Pro-Kopf-Belastung nicht genannt werden konnte. "Das ist eine ausgewogene Zahlungsweise, die die Kommunen nicht überfordert und auch einen gewissen Spielraum lässt", stellte der Bürgermeister fest.

Verlesen wurde auch ein Schreiben der kommunalen Abfallwirtschaft, dass ab Januar 2020 alle Dosen-Container eingezogen werden. Grund dafür ist die teilweise nicht überwachte Abgabemöglichkeit, die zu Müllablagerungen und Bränden führte. Leere Dosen müssen in Zukunft im gelben Sack landen oder in Kitzingen abgeliefert werden, wie es im Schreiben hieß.

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