Großlangheim

Großlangheim bei Schulsanierung dabei

"Unsere Kinder erhalten in der Wiesentheider Nikolaus-Fey-Schule eine hervorragende Grund- und Weiterbildung und künftige schulische Anforderungen müssen erfüllt werden". Dieser Aussage von Bürgermeister Karl Höchner in der Ratssitzung am Dienstagabend schloss sich das Ratsgremium an und stimmte geschlossen für die Großlangheimer Beteiligung bei Umbau, Erweiterung und Sanierung der 1972 erbauten Schule.
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"Unsere Kinder erhalten in der Wiesentheider Nikolaus-Fey-Schule eine hervorragende Grund- und Weiterbildung und künftige schulische Anforderungen müssen erfüllt werden". Dieser Aussage von Bürgermeister Karl Höchner in der Ratssitzung am Dienstagabend schloss sich das Ratsgremium an und stimmte geschlossen für die Großlangheimer Beteiligung bei Umbau, Erweiterung und Sanierung der 1972 erbauten Schule.

Der Bürgermeister informierte die Runde darüber, dass Sanierung und Modernisierung der Schule bis 2025 abgeschlossen sein sollen, weshalb es derzeit Auslagerung von Klassen in das Wiesentheider Gymnasium gebe. Ein Neubau würde rund 15,3 Millionen Euro kosten, während das schon genannte und mit der Regierung von Unterfranken abgestimmte Vorhaben etwa 13,4 Millionen Euro kosten dürfte, bei dem mit einem Zuschuss von 55 Prozent gerechnet werden könne. Zur Finanzierung äußerte der Bürgermeister, dass die Schulverbandsversammlung sich darauf geeinigt habe, dass die Mitgliedsgemeinden rund sechs Millionen Euro beisteuern, weshalb ein Darlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einem Zinssatz von 0,05 Prozent beschlossen wurde. In der Endabrechnung ergebe das einen Beitrag von 600 Euro pro Schüler und Jahr. Die Ausschreibungen für die Arbeiten sollen im Herbst beginnen.

Vergeben wurden weitere Arbeiten zur Erweiterung des Kindergartens durch Sanierung und Umbau des Josefsstifts. Den Zuschlag für die Elektroinstallation bekam die Kitzinger Firma Elektro Seynstahl GmbH zum Preis von 266 279 Euro und bei der Heizungsinstallation wurde die Kleinlangheimer Firma Harald Schütz beauftragt, die ein Angebot von 193 852 Euro vorgelegt hatte. Zudem wurden jährliche Wartungskosten von 535 Euro vereinbart. Beide Gewerke wurden einstimmig vergeben. Das Ratskollegium stimmte zudem geschlossen dafür, dass Bürgermeister Höchner bei  Innenputz- und Trockenarbeiten Aufträge vergeben kann, um die Sanierungsarbeiten so zügig wie möglich fortführen zu können. Der Bürgermeister gab bekannt, dass die Betriebserlaubnis für den Großlangheimer Kindergarten inklusive der "Außenstelle" im ehemaligen Raiffeisengebäude bis zum 31. August 2022 verlängert wurde.

Sehr erfreut zeigte sich die Ratsrunde über das Schreiben des Feuerwehrvereins, dass der Verein zur Unterstützung der aktiven Wehr einen Zuschuss von 10 000 Euro gewähre. Ebenso erfreulich wurde die Meldung aufgenommen, dass bei der Einweisung von Feuerwehrkameraden für das neue Löschfahrzeug rund 2400 Euro eingespart werden konnten. Das dritte Mal Grund zur Freude gab es, als der Bürgermeister den Preis für das neue Löschfahrzeug  nach Abzug des staatlichen Zuschusses auf rund 155 000 Euro bezifferte. Das Datum für die Segnung des neuen Autos wird noch bekannt gegeben.

Der FC Eintracht beantragte einen Zuschuss zur Reparatur der Kühlzelle, für die ein neuer Motor nötig wurde. Die Kosten belaufen sich auf 2474 Euro. Der übliche Zuschuss der Gemeinde von 20 Prozent wurde einstimmig gewährt.  

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