RIMBACH

Großes Lob fürs erste Adventssingen

Strahlende Kinderaugen, stimmungsvolle Weihnachtslieder und der Auftritt des neu gegründeten Kinderchores begleiteten am 4. Adventssonntag das erste vorweihnachtliche Singen in der Rimbacher Pfarrkirche – eine gelungene Premiere, deren Erlös für einen guten Zweck bestimmt war. In der kleinen Dorfkirche gab es nur noch Stehplätze.
Artikel drucken Artikel einbetten
Premiere: Kinderchor und Schola ließen in Rimbach den Stern von Bethlehem leuchten. Foto: Foto: Renate Reichl

Strahlende Kinderaugen, stimmungsvolle Weihnachtslieder und der Auftritt des neu gegründeten Kinderchores begleiteten am 4. Adventssonntag das erste vorweihnachtliche Singen in der Rimbacher Pfarrkirche – eine gelungene Premiere, deren Erlös für einen guten Zweck bestimmt war. In der kleinen Dorfkirche gab es nur noch Stehplätze.

Wie Pfarrer Gaston Bindele eingangs betonte, seien die Spenden für zwei Projekte in seinem Heimatdorf Ovangoul (Kamerun) vorgesehen. Zum einen will man arbeitslose Jugendliche unterstützen und ihnen helfen, einen Arbeitsplatz in einer Ananasplantage oder Fischzucht zu bekommen. Zum anderen möchte er ein Brunnenbauprojekt voranbringen. Denn Trinkwasser sei dort Mangelware. Gleichzeitig lud er die Gläubigen ein, für eine Stunde dem vorweihnachtlichen Stress zu entfliehen und sich ganz einfach auf das nahende Christfest einstimmen zu lassen. Er dankte den Verantwortlichen, denen es gelungen war, einen Kinderchor ins Leben zu rufen. Ein großes Lob erhielten auch die Organisatoren des allerersten Adventssingens in der kleinen Gemeinde.

Im Lichterglanz der Kerzen präsentierten der Kinderchor der Pfarreiengemeinschaft Rimbach-Obervolkach und die örtliche Schola (Regie Georg Hünnerkopf) ein einfühlsames Programm und interpretierten mit viel Liebe den Sinn christlicher Weihnacht. Unter dem Titel „Gott hat längst einen Engel gesandt“ umrahmten poetische Bilder, verknüpft mit gefühlvollen Texten, das Weihnachtsgeschehen und ließen andächtige Stille aufkommen. Gemeinsam mit den zarten Stimmchen des Kinderchores verkündete die Schola die Geburt des Christkinds.

Auch nach der Weihnachtsgeschichte, die Petra Rauchenberger, Georg Hufnagel und Gertrud Brönner vortrugen, belebte zum Finale das Intermezzo „Du lässt den Tag“ das Gotteshaus. Melodisch gingen die Klänge ins Ohr, rundeten die vorweihnachtlichen Träumereien harmonisch ab. Alles in allem ein eindrucksvolles Konzert über das „Wunder der Heiligen Nacht“, das die Frohe Botschaft weit hinaus trug.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.