Kitzingen

Gold und Silber für zwei verdiente Ehrenamtliche

Neben der Behandlung des Jahreshaushaltes stand die Ehrung zweier verdienter Mitglieder im Mittelpunkt der Vertreterversammlung des Kreiscaritasverbandes.
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Vergabe der Caritasehrenzeichen (von links): Renate Jüstel hielt die Laudatio auf Wilhelm Lermig, Hermann Pfannes freute sich über die Auszeichnung durch Domkapitular Clemens Bieber.

Neben der Behandlung des Jahreshaushaltes stand die Ehrung zweier verdienter Mitglieder im Mittelpunkt der Vertreterversammlung des Kreiscaritasverbandes Kitzingen.

Zur Verleihung der höchsten Auszeichnung, dem Caritas-Ehrenzeichen in Gold an Hermann Pfannes aus Mainsondheim, reiste Domkapitular Clemens Bieber aus Würzburg an. Er hob in seiner Laudatio hervor, dass Pfannes den Kindergartenverein seit 30 Jahren leite. In dieser Zeit habe er maßgeblich zum Erhalt der Einrichtung beigetragen und sich an dessen Führung beteiligt.

Eine Menge Verantwortung als Leiter des Kindergartenvereins

Alleine in der Finanzverantwortung gehe es um 160 000 Euro jährlich. Hinzu komme die Personalverantwortung, Planung und Umsetzung von Um- und Baumaßnahmen und um die Vermietung des zum Kindergarten gehörenden Marienheims und der dortigen Wohnung. Zuletzt sei der Kindergarten 2016 unter Pfannes Leitung um eine Kinderkrippe mit zehn Plätzen erweitert worden. Die Finanzierung mit einem Volumen um 700 000 Euro habe er alleinverantwortlich abgewickelt.

Lermig kümmerte sich um alle Personalangelegenheiten

Ebenfalls geehrt wurde Wilhelm Lermig aus Kitzingen. Er wurde mit dem Caritas-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Von 2009 bis 2018 saß er dem Elisabethenverein vor und trug in dieser Zeit maßgeblich zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung der Kindergärten St. Johannes und des Hauses für Kinder St. Elisabeth bei.

In ihrer Laudatio unterstrich Renate Jüstel als stellvertretende Vorsitzende des Kreiscaritasverbandes, dass sich Lermig ehrenamtlich und mit vollem persönlichen Einsatz um alle Personalangelegenheiten kümmerte und die Interessen der Kinder und des Trägers im innerkirchlichen Bereich sowie gegenüber der Stadt und dem Landkreis vertrat. Dazu zählte Jüstel auch die oft schwierigen Verhandlungen, als es um Bau- und Erweiterungsfragen der Kindergärten und deren Finanzierung ging.

In den Jahren 2016/2017 sei es Lermig gelungen, mit der Stadt einen Defizitvertrag abzuschließen. Damit habe er den in der Satzung des Elisabethenvereins genannten sozialen Zweck, nämlich „die Förderung caritativer und sozialer Hilfen“ ganz im Sinne der Präambel „was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ sehr ernst genommen und danach gehandelt. Die Unterstützung einkommens- und sozial schwacher Patienten über die Caritas-Sozialstation St. Hedwig und den Allgemeinen Beratungsdienst verdiene weitere Anerkennung.

Bischof Franz Jung hat seinen Besuch in der St, Vinzenzkirche angekündigt

Im übrigen nahmen die Delegierten den Jahresbericht von Geschäftsführer Paul Greubel für das Jahr 2017 entgegen und behandelten den Haushaltsplan 2018. Der Vorsitzende Alfred Volbers zeigte sich trotz eines nur sehr geringen Jahresüberschusses zufrieden mit dem Jahresabschluss. Die Entlastung des Vorstandes durch die nur schwach besetzte Vertreterversammlung leitete Domkapitular Bieber.

Greubel und Bieber wiesen darauf hin, dass sich zum Vinzenz-Tag am 23. September der neue Bischof der Diözese Würzburg Franz Jung um 10 Uhr zum Gottesdienst in der St. Vinzenzkirche in der Siedlung angekündigt habe.

Die Herbstsitzung des Caritasverbandes wurde auf den 13. November 2018 um 19.30 Uhr gelegt, die Vertreterversammlung 2019 auf den 27. Mai 2019 um 19.30 Uhr.

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