GNÖTZHEIM

Gnötzheim liefert ein gutes Beispiel

In einem Vortrag stellt das Netzwerk Steigerwald das Dorf-Auto von Gnötzheim in der Reihe „Beste Beispiele im und für den Steigerwald“ vor. Im Bildungszentrum im Schloss Sassanfahrt (Gemeinde Hirschaid, Lkr. Bamberg) berichtet Wilhelm Ott am Dienstag, 24. Februar, um 19 Uhr darüber.
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Ein Dorf-Auto für Gnötzheim: Claudia Ott und Pfarrer Uwe Stradtner (links) bei der ersten Fahrt im Oktober 2011, als der Ford im Autohaus abgeholt wurde. Der Uffenheimer Dekan Karl-Uwe Rasp freute sich über die Aktion der Kirchengemeinde. Foto: ARCHIV-Foto: GERHARD KRÄMER

In einem Vortrag stellt das Netzwerk Steigerwald das Dorf-Auto von Gnötzheim in der Reihe „Beste Beispiele im und für den Steigerwald“ vor. Im Bildungszentrum im Schloss Sassanfahrt (Gemeinde Hirschaid, Lkr. Bamberg) berichtet Wilhelm Ott am Dienstag, 24. Februar, um 19 Uhr darüber.

Ott ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Dorf-Auto-Ausschusses. Das Prinzip des Carsharings – ein Fahrzeug spontan und flexibel nutzen zu können, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen – ist in Großstädten sehr verbreitet. Wie kann das auf dem Land funktionieren, wo die Wege weit, die Bevölkerungsdichte gering und quasi jeder auf ein eigenes Auto angewiesen ist? Eine Antwort liefert Gnötzheim seit dem Herbst 2011 mit einem eigenen Weg, den die Dorfgemeinschaft fand. Ein Ford Fiesta steht den Bürgern zur Verfügung – mit dem Kennzeichen KT-DA (Dorfauto) 252 (Telefonnummer des Pfarramts). Träger ist die Kirchengemeinde Gnötzheim.

Der Nutzer bezahlt zwei Euro pro Stunde (für junge Leute einen Euro) und aktuell 20 Cent pro Kilometer inklusive Benzin. Die Buchung ist über den Internetkalender oder telefonisch möglich, die Autoschlüssel gibt es im Pfarramt oder bei der Familie Claudia und Wilhelm Ott.

Kontakt und weitere Infos über „Beste Beispiele im und für den Steigerwald“: www.netzwerk-steigerwald.de

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