, langjähriger Chefarzt des städtischen Krankenhauses und späterer Leiter des Kreiskrankenhauses Kitzingen, hat am Dienstag, 30. Dezember, seinen 97. Geburtstag gefeiert. Der leitende Medizinaldirektor a. D. erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit. Wie alle Jahre war die Schar der Gratulanten nur zu bewältigen, weil dem Geburtstagskind treue Helfer zur Seite standen.

Über ein Dutzend ehemalige Kollegen machten ihrem früheren Chef ihre Aufwartung. Meder wird von ihnen immer noch respekt- aber auch liebevoll mit „Herr Chefarzt“ angesprochen. Der Besuch der ehemaligen Belegschaft freut Meder jedes Jahr, denn es zeige, dass man damals im alten Haus eng zusammenrücken musste, aber eine gute Gemeinschaft bildete. Zu den Gratulanten zählten neben ehemaligen Sportkameraden der TGK auch die Genossen der SPD. Der Partei hält Meder seit knapp 50 Jahren die Treue. Die Glückwünsche der Stadt Kitzingen überbrachte Oberbürgermeister Siegfried Müller.

Meder, der 1956 nach Kitzingen kam, war zunächst stellvertretender Chefarzt und wurde zwei Jahre später zum leitenden Chefarzt der städtischen Klinik bestellt. Eng verbunden mit dem Namen Meder ist der Bau des Kreiskrankenhauses Kitzingen, der ihm den Beinamen „Vater des Krankenhauses “ eingebracht hatte.

Auch wenn Meder seine früheren Hobbys Bergsteigen, Skifahren, Rudern oder Radfahren aufgeben musste, fit ist er – nicht zuletzt durch ausgedehnte Spaziergänge. Im Sommer ist er oft mit seinem Elektroroller in der Stadt unterwegs. Seinen Haushalt erledigt Meder weitgehend selbst, worauf er besonders stolz ist. Die Feier im Kreis der Familie fand bereits am Sonntag statt, während sich am Dienstag Freunde und Bekannte die Klinke in die Hand gaben und das Telefon heiß lief. Einig waren sich alle Gratulanten. Sie wollen auch beim 100. Geburtstag Meders dabei sein. Foto/TExt: Ralf Weiskopf