HEINZ DÖRR

Glückwunsch

aus Kitzingen hat seinen 90. Geburtstag gefeiert. Der Militärdienst führte Heinz Dörr in den Vierzigerjahren nach Kitzingen. Hier wurde er wenig später sesshaft und heiratete, am Sonntag feierte er seinen 90. Geburtstag.
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Glückwunsch

aus Kitzingen hat seinen 90. Geburtstag gefeiert. Der Militärdienst führte Heinz Dörr in den Vierzigerjahren nach Kitzingen. Hier wurde er wenig später sesshaft und heiratete, am Sonntag feierte er seinen 90. Geburtstag.

Heinz Dörr wurde am 21. September 1924 in Sandhausen bei Heidelberg geboren. Vater Georg sorgte als Maurer für den Familienunterhalt, Mutter Elisabeth war Hausfrau.

Nach der Volksschule absolvierte Heinz Dörr eine Mechanikerlehre und wurde 1942 zur Luftwaffe nach Straubing eingezogen. Wenig später landete er bei einer Nachtjägerstaffel in Kitzingen, wo er als Bordschütze auf einer Do217 eingesetzt war. Ende des Krieges geriet er in Bad Kreuznach in Gefangenschaft, war aber drei Monate später schon wieder frei und arbeitete zunächst in Heidelberg.

Dann aber zog es ihn 1946 zurück nach Kitzingen, wo er auf dem Flugplatz 1944 die Kitzingerin Martha Hubert kennengelernt hatte. Noch 1946 wurde geheiratet. „Als Hochzeitsessen gab es sieben Hähnchen, gefeiert wurde im Haus der Schwiegereltern“, erzählt der Jubilar, der noch im gleichen Jahr für 40 Jahre Gußwerker wurde. Wegen der Umstände der Nachkriegszeit wurde auf eine Hochzeitsreise verzichtet. Das Paar lebte 38 Jahre lang in der Siedlung und hat drei Kinder und einen Enkel. Vor genau 20 Jahren errichtete die Tochter einen Neubau, dort zogen Heinz und Martha Dörr ein, um hier ihren Lebensabend zu verbringen.

Früher spielte Heinz Dörr Fußball in Kirchschönbach, Wiesentheid und Albertshofen in der ersten Mannschaft als Stürmer und gewann mit Albertshofen einst die Kreismeisterschaft. Eigentlich möchte er viel wandern, da aber macht das Augenlicht nicht mehr so recht mit. Daher ist der Jubilar neben dem VdK auch Mitglied im Blindenbund. So muss er sich auf den täglichen Spaziergang mit den Hunden Zappi und Max begnügen, Radio hören und ein wenig lesen.

Zur Feier des hohen Geburtstages ging die Familie nach dem Besuch von Bürgermeister Stefan Güntner zum Essen. bag/Foto: Gerhard Bauer

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