Kleinlangheim

Glückwunsch zum 80. - Rudi Gutjahr feierte Geburtstag

Am 29. Juli feierte Rudi Gutjahr seinen Geburtstag im Kreis der Familie, mit Freunden, Vereinsmitgliedern und Bürgermeisterin Gerlinde Stier. Eines seiner Geschenke war ein 80 Kilometer-Verkehrsschild auf dem steht: "Noch fit und voller Energie". Dem stimmte seine Frau Heidi sofort zu: "Man muss ihn fast schon bremsen".
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Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier gratuliert Rudi Gutjahr zum runden Geburtstag. Foto: Caroline Münch

Am 29. Juli feierte Rudi Gutjahr seinen Geburtstag im Kreis der Familie, mit Freunden, Vereinsmitgliedern und Bürgermeisterin Gerlinde Stier. Eines seiner Geschenke war ein 80 Kilometer-Verkehrsschild auf dem steht: "Noch fit und voller Energie". Dem stimmte seine Frau Heidi sofort zu: "Man muss ihn fast schon bremsen".

Aufgewachsen ist Rudi Gutjahr in Kleinlangheim. 1959 heiratete er seine Frau Heidi aus Rüdenhausen. Dort lebten sie mit ihren Kindern eine Zeit lang. Nach seiner Schreinerlehre und der Meisterprüfung, die er 1966 ablegte, zogen beide 1971 nach Kleinlangheim. 1972 übernahm Gutjahr dort die Schreinerei seines Vaters.

Gutjahr werkelt aber nicht nur gerne an Möbeln, sondern auch an Autos und Motorrädern. Im Keller unterhält er ein Zweiradmuseum und in der Garage steht sein Oldtimer "Isabella" aus Kalifornien. Basteln könne man an dem Oldtimer noch gut. Das Auto habe er zum 60. Geburtstag geschenkt bekommen, sagt er. Zum runden Geburtstag erhielt er das Auto nun auch als Miniatur. 

Er bezeichnet sich als leidenschaftlichen Sammler: "Sammler sind glückliche Leute" zitierte er Goethe. Neben dem Museum im Haus baute er gemeinsam mit seiner Frau das Dorfmuseum in Kleinlangheim auf. Werkzeuge seiner Vorfahren, Haushaltsgegenstände und traditionelle Kleinlangheimer Berufe werden dort ausgestellt. Die Gemeinde will das Museum später übernehmen.

"Langweilig wird mir als Rentner, Opa und Uropa nie." Montags gehe er seinem Hobby, dem Singen, nach, mittwochs treffe er sich mit seinen Oldtimer-Freunden und freitags sei der Stammtisch in Rüdenhausen ein fester Termin. Außerdem ist er Mitglied im Schützenverein und engagiert sich beim Förderkreis Kirchenburgverein. "Da war er ein Mann der ersten Stunde und ist jetzt schon Ehrenmitglied", so Stier.

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