KITZINGEN

Glückwunsch! Ruth Kelm wird 90 Jahre

Während des Kriegs flüchtete Ruth Kelm mit ihrer Familie aus Niederschlesien und landete schließlich in Kitzingen. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen.
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Glückwunsch! Ruth Kelm wird 90 Jahre
Ruth Kelm aus Kitzingen hat ihren 90. Geburtstag gefeiert. Sie wurde am 23. März 1927 als Ruth Heinzel in Schweidnitz (Niederschlesien) als Tochter des Goldschmiedemeisters Carl Heinzel und seiner Ehefrau Else geboren. Nach dem Besuch der Volksschule lernte sie Bürokauffrau und Buchhaltung, während Schwester Christa beim Vater in die Lehre ging. 1945 floh die Familie auf einem Traktoranhänger in den Westen und landete zunächst in Weiden (Oberpfalz). Die Jubilarin arbeitete dort wieder in einem Büro, ihre Schwester in einer Uhrmacherwerkstatt. Im gleichen Betrieb war der 1926 geborene Uhrmacher Franz Kelm beschäftigt, der zudem noch in der Nachbarschaft wohnte. Beim Tanz kamen sich Ruth und Franz näher und heirateten 1956. Die Jubilarin erinnert sich an eine eher bescheidene Hochzeit, die aber wegen des vorausgegangenen Polterabends mit viel zerschlagenem Porzellan aus der Porzellanstadt zum größten Erlebnis wurde. Aus der Ehe ging 1960 Sohn Thomas hervor. 1957 kam Franz Kelm zum Uhrmacher Oppenländer in Kitzingen, legte die Meisterprüfung ab und holte seine Ehefrau 1958 nach. Er starb 2001. Ruth Kelm fand im Haushaltswarengeschäft Below schnell eine Stelle im Büro, wechselte dann aber zu einem Betrieb für Dichtungstechnik in Kitzingen, wo sie bis zum Beginn der Rente vor 30 Jahren blieb. Heute verbringt Ruth Kelm, die seit mehr als 50 Jahren Tageszeitung liest, ihren Lebensabend im Pflegeheim St. Elisabeth und freute sich an ihrem 90. Geburtstag über den Besuch von Sohn und Schwiegertochter sowie Bürgermeister Klaus Heisel (im Bild). Text/Foto: Gerhard Bauer

Ruth Kelm aus Kitzingen hat ihren 90. Geburtstag gefeiert. Sie wurde am 23. März 1927 als Ruth Heinzel in Schweidnitz (Niederschlesien) als Tochter des Goldschmiedemeisters Carl Heinzel und seiner Ehefrau Else geboren. Nach dem Besuch der Volksschule lernte sie Bürokauffrau und Buchhaltung, während Schwester Christa beim Vater in die Lehre ging. 1945 floh die Familie auf einem Traktoranhänger in den Westen und landete zunächst in Weiden (Oberpfalz).

Die Jubilarin arbeitete dort wieder in einem Büro, ihre Schwester in einer Uhrmacherwerkstatt. Im gleichen Betrieb war der 1926 geborene Uhrmacher Franz Kelm beschäftigt, der zudem noch in der Nachbarschaft wohnte. Beim Tanz kamen sich Ruth und Franz näher und heirateten 1956. Die Jubilarin erinnert sich an eine eher bescheidene Hochzeit, die aber wegen des vorausgegangenen Polterabends mit viel zerschlagenem Porzellan aus der Porzellanstadt zum größten Erlebnis wurde.

Aus der Ehe ging 1960 Sohn Thomas hervor. 1957 kam Franz Kelm zum Uhrmacher Oppenländer in Kitzingen, legte die Meisterprüfung ab und holte seine Ehefrau 1958 nach. Er starb 2001. Ruth Kelm fand im Haushaltswarengeschäft Below schnell eine Stelle im Büro, wechselte dann aber zu einem Betrieb für Dichtungstechnik in Kitzingen, wo sie bis zum Beginn der Rente vor 30 Jahren blieb.

Heute verbringt Ruth Kelm, die seit mehr als 50 Jahren Tageszeitung liest, ihren Lebensabend im Pflegeheim St. Elisabeth und freute sich an ihrem 90. Geburtstag über den Besuch von Sohn und Schwiegertochter sowie Bürgermeister Klaus Heisel (im Bild). Text/Foto: Gerhard Bauer

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