Seinsheim

Glückwunsch! Heinz Dorsch feierte 65. Geburtstag

Heinz Dorsch, ein waschechter Seinsheimer und seit 1990 Bürgermeister, feierte am Rosenmontag 65. Geburtstag. Zu den Gratulanten zä
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Landrätin Tamara Bischof gratuliert persönlich und im Namen des Landkreises Heinz Dorsch zum 65. Geburtstag. Foto: Gerhard Krämer

Heinz Dorsch, ein waschechter Seinsheimer und seit 1990 Bürgermeister, feierte am Rosenmontag 65. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählte auch Landrätin Tamara Bischof und die Kindergartenkinder. Etwas mehr als ein Jahr wird Heinz Dorsch noch im Amt sein. Wer denkt, dass er es nun ruhig angehen lässt, kennt ihn schlecht. Vieles hat er in seinem letzten Amtsjahr noch vor, wenngleich er weiß, dass alles nicht mehr fertig werden kann, aber anstoßen will er es.

Dorsch war die Kommunalpolitik in die Wiege gelegt. Sein Vater Albin Dorsch war von 1953 bis 1978 Bürgermeister, sein Großvater Josef Dorsch von 1921 bis 1933. Wer sein Nachfolger werden könnte, weiß er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Aber es ist ja noch Zeit.

Schon beim Gespräch zu seinem 60. Geburtstag hatte Dorsch erzählt, dass er nie Ambitionen gehabt hätte, Bürgermeister zu werden. Denn als Kind hatte er erlebt, dass es nicht einfach ist. Und er glaubt, dass auch seine drei Kinder darunter gelitten hätten, dass der Papa häufig wegen der Amtsgeschäfte unterwegs war. Seine Tochter Manuela hatte das aber 2014 nicht vor einer Kandidatur für den Gemeinderat abgeschreckt. Bis vergangenes Jahr gehörte sie dem Gremium an, bis sie der Liebe wegen ihren Wohnsitz nach Niederbayern verlegte und ausscheiden musste.

Was möchte der 65-Jährige noch für die Gemeinde tun? Etliches: Die Glockengruft soll noch entstehen, der Bauhof muss vorangebracht werden, wenn denn alles mit dem Brandschutz auf die Reihe gebracht worden ist, das Feuerwehrhaus in Wässerndorf muss fertig gestellt werden, das Dorfgemeinschaftshaus in Iffigheim steht an, das alte Rathaus dort könnte abgebrochen werden, wobei die alte Kirchenburgmauer aber erhalten werden soll, und für das Amtshaus in Seinsheim wird immer noch eine vernünftige Lösung gesucht. Apropos vernünftig. Das wäre eine Beschreibung des politischen Handelns von Heinz Dorsch. 

Ein hervorragendes Zeugnis als Bürgermeister stellt ihm Landrätin Tamara Bischof aus. Sie kennt Dorsch, einen der dienstältesten Bürgermeister im Kreis, schon fast 20 Jahre und spricht von einer "hervorragenden Zusammenarbeit". Zu den Verdiensten des Jubilars, der auch Kreisrat ist, zählt sie zum Beispiel das Weinparadies auf, das Dorsch maßgeblich mitinitiiert hatte, und die finanzielle Konsolidierung der Gemeinde.

Neben dem schönen Amt des Bürgermeisters hat Heinz Dorsch aber ein vermutlich viel schöneres: nämlich Opa. Drei Enkel freuen sich mittlerweile auf ihn. Und er sich auf sie. "Heuer wird noch ein Bulldog gekauft", verrät er. "Zum Spazierenfahren mit den Enkeln", sagt er und freut sich schon darauf. Falls das Gefährt dann auch noch ein Frontlader wäre, hätte das den besonderen Vorteil, auch für die anstehende Baustelle im Hause Dorsch nützlich zu sein. Dort steht ein Umbau an. Langweilig wird es ihm also nicht in diesem Jahr.

Zudem stehen vier bis fünf Kilometer auf dem Programm, die er täglich läuft. Wandern gehört eh zu seinen Hobbys. Wie oft er schon die Seinsheimer Traumrunde gelaufen ist, das wisse er nicht.

Und sein Wunsch für die nächsten Jahre? "Gesund bleiben", sagt Dorsch, der auch im nächsten Jahr die Amtsgeschäfte ordentlich an seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger übergeben möchte.

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